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Manchester City

De Bruyne bereut, sich bei der jüngsten EM gegen Portugal nicht früher ausgewechselt lassen zu haben

Von Tobias Forstner
Robbie Jay Barratt - AMA/GettyImages
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Kevin De Bruyne wurde im Achtelfinale der EURO 2020 gegen Portugal in der 48. Minute angeschlagen ausgewechselt. Bezüglich des Zeitpunkts ein Fehler, wie er mittlerweile meint.


Sowohl im Verein bei Manchester City als auch im belgischen Nationalteam gehört De Bruyne zweifellos zu den Schlüsselspielern. Aufgrund seiner enorm wichtigen Rolle wiegt ein Ausfall des ehemaligen Wolfsburgers vor allem in wichtigen schwierigen Spielen schwer.

Eines dieser wichtigen schwierigen Spiele ereignete sich aus Sicht der belgischen Nationalmannschaft im Sommer dieses Jahres, als die Red Devils im EM-Achtelfinale auf Cristiano Ronaldo und Co. trafen. Dank eines Tors von Eden-Bruder Thorgan Hazard (42.) setzte sich Belgien dabei knapp mit 1:0 durch.

Sechs Minuten nach dem ersten und wie sich später herausstellte einzigen Treffer des Abends wurde KDB unter Begleitung wegen einer Knöchelverletzung vom Feld gebracht. Wie er HNL verriet, hätte er das Spielfeld im Nachhinein lieber früher verlassen. "Hätte ich vorher gewusst, wie es um meinen Knöchel bestellt ist, hätte ich nicht mehr Fußball gespielt", so der der 30-jährige Mittelfeldmann.

Mitte August spielte de Bruyne zwar zum Premier-League-Auftakt gegen Tottenham Hotspur, anschließend fiel er allerdings wochenlang wegen Knöchelproblemen aus. Am vergangenen Matchday spielte er im englischen Fußball-Oberhaus erstmals in dieser Spielzeit über die volle Distanz: Beim 2:2 gegen den FC Liverpool erzielte er dabei in diesem Wettbewerb sein erstes Saisontor.

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