Ljubicic spricht über Wolfsburg-Angebot - Zukunft in Köln weiter offen

  • Mittelfeldspieler habe in Köln nie um Freigabe gebeten
  • Ljubicic setzt sich hohe Karriereziele
Dejan Ljubicic
Dejan Ljubicic / Christof Koepsel/GettyImages
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Vor dem Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr) steht vor allem ein Mann im Fokus: Dejan Ljubicic, der das Interesse der Wölfe geweckt hatte, dann aber doch bei den Geißböcken blieb. Zumindest vorerst.

Vor etwas mehr als zwei Wochen glaubte die Mehrheit, Dejan Ljubicic hätte in Köln um eine Freigabe gebeten und würde für eine Ablösesumme zwischen acht und zehn Millionen Euro zum VfL Wolfsburg wechseln. Dann aber sprach Kölns Geschäftsführer Christian Keller ein Machtwort: "Was ich sagen kann, ist, dass Dejan Ljubicic in der kommenden Saison definitiv beim 1. FC Köln spielen wird."

Einen Wechsel wird es in diesem Sommer also nicht mehr geben. Der Österreicher bestätigt nun aber den Kontakt zu den Wölfen gegenüber der Bild: "Ja, Wolfsburg hätte mich gerne verpflichtet. Ich habe dann gemeinsam mit Trainer Steffen Baumgart und unserem Sport-Boss Christian Keller entschieden, dass ich dieses Jahr hier bleibe. Es gab Kontakt zu Niko Kovac. Aber das ist jetzt abgehakt, ich konzentriere mich voll und ganz auf den FC."

Ljubicic dementiert Freigabe-Wunsch - und träumt von der Königsklasse

Auch wenn er sich die Offerte des Liga-Konkurrenten gerne angehört habe, dementiert er die Gerüchte rund um den Freigabe-Wunsch: "Ich habe nie um Freigabe gebeten beim FC, wie es hier und da hieß. Das stimmt nicht. Ich werde mein Bestes für den FC geben, das kann ich jedem garantieren", verspricht der 25-Jährige.

Wie lange Ljubicic noch in der Domstadt bleibt, lässt er trotz Vertrags bis 2025 offen. Natürlich habe er Ziele, konkret: "Irgendwann möchte ich in der Champions League spielen." Mit den Geißböcken könnte das in den kommenden Jahren schwierig werden.

Um ihn in Köln bis mindestens 2025 halten zu können, müsste man wohl immerhin das europäische Geschäft erreichen. "Auch das kann passieren. Ich bin vor zwei Jahren aus Wien gekommen und fühle mich richtig wohl in Köln mit meiner Familie. Ich würde gerne mit dem FC international spielen", erklärt der österreichische Nationalspieler.


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