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Leverkusens Leon Bailey will in die Premier League

Sep 15, 2020, 2:15 PM GMT+2
Bayer 04 Leverkusen v 1. FC Union Berlin - DFB Cup
Will angeblich lieber heute als morgen nach England: Leon Bailey / Jörg Schüler/Getty Images
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So schnell wie er zu seinen Anfangszeiten bei Bayer Leverkusen noch die gegnerischen Abwehrreihen aufriss, so schnell will der Jamaikaner Leon Bailey nun auch einen Schlussstrich unter seine Zeit in Deutschland ziehen. Der flinke Außenstürmer will einem Bericht des englischen Sky-Senders noch in diesem Sommer in die Premier League wechseln.

Am Sonntag bestätigte Baileys Trainer Peter Bosz das Ende der mehr als zweiwöchigen Quarantäne für den Spieler. Die musste der Kicker über sich ergehen lassen, nachdem bekannt geworden war, dass sich Sprint-Star Usain Bolt, zu dessen Geburtstagsparty auch Bailey eingeladen war, mit dem Covid19-Virus angesteckt hat.

Fast zeitgleich zu Baileys Quarantäne-Ende ploppten auch wieder Gerüchte um den Flügelflitzer auf. So sollen sowohl Tottenham Hotspur als auch der FC Everton an einer Verpflichtung Baileys interessiert sein. Doch noch schreckt beide Klubs die von Bayer Leverkusen aufgerufene Ablöseforderung von 45 Millionen Euro ab. Was nicht heißt, dass sich die Seiten bis zum 5. Oktober (wenn das Transferfenster schließt) nicht noch annähern könnten. Schon in "normalen" Jahren wurde die Frist gerne auch bis in die letzten Stunden des Deadline Day ausgereizt. Im diesjährigen von Corona erheblich beeinträchtigten Markt wird sich diese Tendenz wohl noch verstärken.

Landet Bayer Leverkusen ganz vorne bei den diesjährigen Transfereinnahmen?

Sollte Leverkusen tatsächlich seine Forderungen erfüllt sehen, würde sich der Klub an die erste Stelle der Klubs mit den höchsten Verkaufseinnahmen dieses zur Neige gehenden Transfersommers setzen. Für Kai Havertz (zum FC Chelsea) und Kevin Volland (AS Monaco) kassierten die Westdeutschen bereits ingesamt 95,5 Millionen Euro. Damit stehen sie (noch) hinter der OSC Lille aus Frankreich (99 Millionen für die Verkäufe von Victor Osimhen, Gabriel Magalhaes und Júnior Alonso) und der SSC Neapel, die für ihre bisherigen 13 (!) Abgänge 118,98 Millionen Euro an Gegenwert erhalten haben. (Quelle: transfermarkt.de)

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