Bayern München

Sané leistet Aufklärung: Das steckte hinter seinem wütenden Flaschenwurf

Dominik Hager
Leroy Sané erklärt seinen Wutanfall nach der Auswechslung
Leroy Sané erklärt seinen Wutanfall nach der Auswechslung / Catherine Steenkeste/GettyImages
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Leroy Sané hat mit seinem Tor zum 2:0 dazu beigetragen, dass der FC Bayern ein schwieriges Spiel gegen den FC Barcelona gewinnen konnte. Nach 80 Minuten beendete Nagelsmann schließlich den Arbeitstag des Offensivspielers, der daraufhin wütend eine Flasche zu Boden warf. Im Interview nach dem Spiel klärte der Akteur die Gründe für seine Aktion auf.


Trotz seines Tores zum 2:0 und des Münchner Erfolgs gegen Barca war Leroy Sané nach seiner Auswechslung zehn Minuten vor dem Schluss ordentlich angefressen. Dies bekam eine Trinkflasche zu spüren, die der Spieler auf den Boden knallte, ehe er kurzzeitig aus dem Innenraum verschwand. "Das waren einfach die Emotionen", erklärte der 26-Jährige nach dem Spiel gegenüber Amazon Prime. Diese richteten sich jedoch nicht gegen Trainer Julian Nagelsmann, sondern gegen sich selbst.

"Ich habe ein Tor geschossen, aber kein gutes Spiel gespielt. Ich würde lieber ein gutes Spiel spielen, der Mannschaft helfen und gewinnen, egal ob ich Treffer oder einen Assist mache. Ich kann besser spielen", stellte der Akteur klar. Deshalb habe die "Flasche darunter leiden" müssen.

Sané rackert und trifft: Ein wichtiger Entwicklungsschritt

Sein Zorn auf sich selbst ist jedoch nur in Teilen nachvollziehbar. Tatsächlich hatte Sané einige Szenen, in denen er für mehr Gefahr hätte sorgen können und sich verzettelte. Es sei jedoch auch angemerkt, dass der Spieler auf der eher ungeliebten rechten Seite eingesetzt wurde. Dies erschwerte das Spiel des Offensiv-Akteurs.

Positiv war jedoch, dass sich Sané - anders als in der letzten Saison so häufig - nicht aus dem Konzept bringen ließ, weiter rackerte und sich schließlich mit einem Tor belohnte. Dies kann man als wichtigen Schritt in der derzeit positiven Entwicklung des Spielers betrachten. Außerdem sei gesagt: Lieber ist ein Leroy Sané mit einer guten, aber nicht sehr guten Leistung sauer, als mit einer schwachen Leistung zufrieden.


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