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RB Leipzig: Haidara-Klausel blockiert eigene Transfers

Yannik Möller
Amadou Haidara
Amadou Haidara / Stuart Franklin/GettyImages
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Amadou Haidara könnte RB Leipzig durch eine teure Ausstiegsklausel verlassen. Erst nach Ablaufen dieser Klausel kann der amtierende Pokalsieger mit der Kaderplanung und Transfers voranschreiten.


In seinem noch langfristig bis 2025 laufenden Vertrag, den Amadou Haidara vor etwa einem Jahr verlängert hat, ist auch eine Ausstiegsklausel enthalten.

Informationen der Bild nach soll sie 37 Millionen Euro betragen und bis zum 15. Juni gültig sein. Heißt: Bis dahin kann - für die angegebene Summe - ein Verkauf ohne Verhandlungen mit Leipzig stattfinden. Allerdings gilt es als unwahrscheinlich, dass ein Verein diese hohe Summe direkt zahlen möchte.

Da das jedoch noch ungewiss ist, muss der Pokalsieger mit den eigenen Transfer-Planungen warten. Allzu große Sprünge oder spürbare Veränderungen am Kader sind grundsätzlich zwar nicht vorgesehen, da das Team zusammengehalten werden soll, doch erschwert die aktuell noch vorherrschende Ungewissheit beim defensiven Mittelfeldspieler die Planungen.

Eigene Planungen stocken: Leipzig wartet auf Haidara-Tendenz

Intern haben sich die Verantwortlichen wohl darauf verständigt, definitiv noch einen zweikampfstarken Sechser zu holen.

Da Haidara die gleiche Position bespielt, bleiben die Wochen abzuwarten. Sollte er doch noch gehen und vielleicht auch Konrad Laimer dazu, wäre zweifelsfrei ein größerer Handlungsbedarf vorhanden.

Amadou Haidara
Haidara könnte RBL im Sommer verlassen / Joosep Martinson/GettyImages

Bei Haidara würden die Sachsen einem etwaigen Verkauf aber vermutlich keine großen Steine in den Weg legen. Wird die Klausel nicht gezogen, wäre die Ablöse frei verhandelbar. Dann, vermutet die Bild weiter, wären 25 Millionen Euro die Marke, bei der eine Transfer-Zusage fallen könnte.

Sowohl in finanzieller, als auch in planerischer Hinsicht wird Leipzig also erst aktiv auftreten können, wenn die Haidara-Zukunft zumindest abzusehen ist. Das ist aber noch nicht der Fall - und so stocken die eigenen Aktivitäten auf dem Transfermarkt noch.


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