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RasenBallsport Leipzig

Neuer Leipzig-Coach Jesse Marsch: Das soll der US-Trainer bei RB verdienen

Simon Zimmermann
Jesse Marsch wird Nachfolger von Julian Nagelsmann bei RB Leipzig
Jesse Marsch wird Nachfolger von Julian Nagelsmann bei RB Leipzig
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In Leipzig ist Jesse Marsch der logische Nagelsmann-Nachfolger. Bei seinen Spielern ist der Ex-Profi vor allem wegen seiner Motivationskünste hoch angesehen. Die Details zum Trainer-Transfer:


Jesse Marsch wechselt mal wieder innerhalb des RedBull-Fußball-Imperiums. Der US-Amerikaner war von 2015 bis 2018 Cheftrainer von Red Bull New York, ehe es ihn über den großen Teich nach Leipzig zog. Dort arbeitete der 47-Jährige eine Saison als Co-Trainer an der Seite von Ralf Rangnick, ehe es Marsch ein Jahr später nach Salzburg zog. Den RedBull-Klub aus Österreicher trainierte er zwei Jahre mächtig erfolgreich - und brachte sich so für eine Rückkehr nach Leipzig in Stellung.

Dort soll er nun ab der neuen Saison den Abgang von Julian Nagelsmann vergessen lassen. Marsch unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre bis 2023. Leipzig hat dabei die Option, den Kontrakt zu verlängern.

"Mit Jesse konnten wir unseren Wunschkandidaten verpflichten. Er hat bei all seinen bisherigen Stationen hervorragende Arbeit geleistet und sich Schritt für Schritt weiterentwickelt", erklärte RB-Sportchef Oliver Mintzlaff.

Marsch der Motivator

Nach Bild-Infos soll Marsch rund drei Millionen Euro pro Jahr kassieren. Zum Vergleich: Nagelsmann verdient nach seinem Bayern-Wechsel kolportierte acht Millionen Euro im Jahr.

Marsch spricht nach seiner Zeit in Deutschland und Österreich bereits gutes Deutsch, gilt als extrem motiviert und wissbegierig. Viele Spieler kennt er noch aus seinen Co-Trainer-Tagen oder aus Salzburg. Eine große Qualität des US-Coaches sind seine emotionalen Ansprachen, die die Spieler packen können. Berühmtestes Beispiel war Marschs Halbzeitansprache im Champions-League-Gruppenspiel mit Salzburg beim FC Liverpool

Alles in allem schien man in Leipzig bereits auf einen Nagelsmann-Abschied vorbereitet zu sein und hatte mit Marsch längst den designierten Nachfolger parat. Der muss nun zeigen, dass er auch mit RB Leipzig ähnlich erfolgreich spielen lassen kann, wie in Salzburg.

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