EM 2020

Kevin De Bruyne spielte gegen Italien mit einem Bänderriss: "Ich fühlte mich verantwortlich"

Tal Lior
Quality Sport Images/Getty Images
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Belgien war am Freitagabend ganz nah dran, an Italien vorbeizukommen und das Halbfinale der Europameisterschaft zu erreichen. Vor allem Kevin De Bruyne versuchte alles Mögliche, um sein Land in die nächste Runde zu schießen, was ihm aber bekanntlich nicht gelang. Nun stellt sich heraus, dass der Manchester-City-Star mit einer Verletzung gespielt hat.


"Es war ein Wunder, dass ich heute gespielt habe, denn mein Knöchel war definitiv beschädigt. Ein Riss in meinen Bändern", wurde De Bruyne nach dem Spiel von Reuters zitiert. "Aber ich fühlte mich verantwortlich, heute für mein Land zu spielen."

Noch ist unklar, welche gesundheitliche Folgen dieser Einsatz für De Bruyne haben wird. Der 30-jährige Mittelfeldspieler erlitt bereits beim Champions-League-Finale mehrere Gesichtsverletzungen und musste daraufhin operiert werden, wodurch er den Turnier-Auftakt gegen Russland verpasste.

Kevin De Bruyne
De Bruyne auf dem Weg zur Eckfahne in der Allianz Arena / Matthias Hangst/Getty Images

De Bruyne konnte jedoch die anschließenden vier Partien bestreiten und dabei drei Torbeteiligungen verbuchen. Gegen Italien war er vor allem in Konter-Angriffen brandgefährlich und wurde nur durch eine Weltklasse-Parade von Italien-Keeper Donnarumma daran gehindert, aus 20 Metern ein Traumtor zu erzielen.

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