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Juventus Turin will Cristiano Ronaldo um jeden Preis loswerden: "Er wurde überall angeboten"

Christiano Ronaldo
Juventus Turin will Cristiano Ronaldo offenbar loswerden | TF-Images/Getty Images

Als Reaktion auf das Champions-League-Aus von Juventus Turin wurde über die Zukunft von Cristiano Ronaldo spekuliert. Klubpräsident Andrea Agnelli machte Hoffnung auf einen Verbleib des Portugiesen, hinter den Kulissen soll Juve jedoch alles daran setzen, ihn loszuwerden. Das berichtet der spanische Journalist Guillem Balague bei BBC 5 Live Sport.

Für Juventus Turin ging bereits im Achtelfinale der Champions League eine enttäuschende Saison zu Ende. Trotz der neunten Meisterschaft in Folge konnten die Bianconeri unter Maurizio Sarri nicht an den erfolgreichen Fußball seines Vorgängers Massimiliano Allegri anknüpfen, weshalb der 61-Jährige einen Tag nach dem Rückspiel gegen Olympique Lyon (2:1) entlassen wurde.

Sofort wurde auch Cristiano Ronaldos Zukunft zum Thema. Vor zwei Jahren wechselte der 35-Jährige für 117 Millionen Euro von Real Madrid zu Juve, mit 37 Toren in 46 Pflichtspielen war er die Lebensversicherung in der abgelaufenen Spielzeit. Gerüchte wurden laut, nach denen Ronaldo keine Lust mehr auf Italien habe, prompt machten Mediengerüchte, in denen der fünfmalige Weltfußballer mit Paris St. Germain in Verbindung gebracht wurde, die Runde.

Dem spanischen Journalisten Guillem Balague zufolge war das kein Zufall. Laut seinen Informationen will Juve Ronaldo um jeden Preis loswerden.

"Cristiano Ronaldo wurde nicht mit PSG in Verbindung gebracht, weil sie darüber nachdenken, ihn zu verpflichten. Sondern Jorge Mendes (Ronaldos Berater, Anm. d. Red.) wurde die Anweisung gegeben, einen neuen Klub zu finden", sagte er bei BBC 5 Live Sport. Schon vor Monaten sei diesbezüglich eine Rückkehr zu Real Madrid thematisiert worden, die Königlichen hätten jedoch abgelehnt: "Madrid sagte: 'Keine Chance! Er wird nicht zurückkommen.'"

Es sei eine "drastische" Situation, erklärte Balague, "er wurde überall angeboten, Barcelona eingeschlossen." Dass Ronaldo tatsächlich einen neuen Klub finden wird, sei allerdings zweifelhaft, niemand wolle oder könne sich sein exorbitantes Gehalt leisten: "Er verdient noch immer 23 Millionen Euro netto, so wie bei Real Madrid. Wer wird diesen Betrag bezahlen?"