BVB

Kritik an Zwayer: DFB bestraft Bellingham

Simon Zimmermann
Der DFB hat Jude Bellingham eine Geldstrafe aufgebrummt
Der DFB hat Jude Bellingham eine Geldstrafe aufgebrummt / Joosep Martinson/GettyImages
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Nach seiner Aussage gegen Schiedsrichter Felix Zwayer nach der 2:3-Pleite gegen den FC Bayern muss Jude Bellingham nun zahlen. Der DFB verdonnerte den BVB-Jungstar zu einer Geldstrafe. Um eine Sperre kommt der 18-Jährige herum.


Der DFB-Kontrollausschuss hatte am Montag offiziell ein Ermittlungsverfahren gegen Bellingham eingeleitet. Grund waren dessen Aussagen nach dem Klassiker im Interview mit Viaplay: "Sie geben einem Schiedsrichter, der schon einmal ein Spiel manipuliert hat, das wichtigste Spiel in Deutschland. Was erwartet man?“

Schon einen Tag später gab der DFB das Strafmaß bekannt. Bellingham muss 40.000 Euro zahlen, bekommt aber keine Sperre. Der BVB hat dem Urteil bereits zugestimmt, womit es rechtskräftig ist.

Damit will der Verband wohl vor allem sein Gesicht wahren. Botschaft: Die Schiedsrichter-Kritik schoss über das Ziel hinaus. Grundlage für eine Sperre sah man aber wohl auch beim DFB nicht.

Die Strafanzeige, gestellt von Schiedsrichter-Beobachter Marco Haase, hat Bellingham aber weiter am Hals. Die Staatsanwaltschaft Dortmund prüft die Anzeige. Große rechtliche Befürchtungen muss Bellingham aber nicht haben.

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