Ist Josko Gvardiol ein Thema beim FC Bayern?

Yannik Möller
Josko Gvardiol
Josko Gvardiol / MB Media/GettyImages
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Bei der Weltmeisterschaft bestätigt Josko Gvardiol den sehr guten Eindruck, den er auch im bisherigen Liga-Verlauf bei RB Leipzig gemacht hat. Beim FC Bayern ist der Innenverteidiger, trotz vermeintlichen Interesses, aber kein Thema.


Sowohl im Leipzig-Trikot, als auch im Dress der kroatischen Nationalmannschaft hinterlässt Josko Gvardiol in der laufenden Saison einen sehr guten und vor allem stabilen Eindruck. Der 20-Jährige gehört bei seinem Klub und in der Nationalelf zu den wichtigsten Stammspielern und Leistungsträgern.

Das bringt natürlich viele Interessenten auf den Plan. Immerhin ist es keine allzu gewagte These, dass Gvardiol in den nächsten Jahren zu den besten Innenverteidigern gehören wird.

FC Bayern wird sich nicht am Gvardiol-Poker beteiligen

Dem französischen Portal Foot Mercato zufolge, soll auch der FC Bayern an einer Verpflichtung interessiert sein. Drei Klubs hätten bereits konkrete Anfragen an RBL gestellt, heißt es. Die Münchener gehörten zwar nicht dazu, doch würden sie auch zeitnah in den Transfer-Poker um den Abwehr-Youngster einsteigen wollen.

Allerdings scheint es maximal auf eine vergleichsweise lose Anfrage aus München hinauszulaufen. Denn hierzulande sind sich Sky und die Bild einig: Gvardiol ist an der Säbener Straße kein ernsthaftes Thema.

Und das liegt nicht an der womöglich fehlenden Qualität. Diese würden ihm Hasan Salihamidzic und Co. kaum absprechen, schon gar nicht im Bezug auf sein noch sehr junges Alter und die zu erwartende Entwicklung. Stattdessen ist es das Preisschild, das den FCB zu sehr abschreckt, als dass man sich überhaupt ernsthaft mit ihm auseinandersetzt.

Leipzig, das ist inzwischen klar, möchte Gvardiol zum Rekord-Innenverteidiger machen, was die Ablösesumme betrifft. Das würde einem Verkaufspreis von mindestens 87 Millionen Euro entsprechen.

Eine Summe, bei welcher der deutsche Rekordmeister gar nicht erst in Verhandlungen einsteigen wird. Sie kann auch nicht in den kommenden Jahren durch eine Ausstiegsklausel gedrückt werden, denn diese ist im Vertrag gar nicht erst enthalten.


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