Joe Scally ab 1. Januar in Gladbach: "Freuen uns auf ihn"

Joe Scally hat bereits mit 17 in der MLS debütiert
Joe Scally hat bereits mit 17 in der MLS debütiert / Michael Reaves/Getty Images
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Für knapp zwei Millionen Euro hat Borussia Mönchengladbach schon vor einem Jahr Joe Scally vom New York City FC verpflichtet. Nach seinem 18. Geburtstag wird er ab dem 1. Januar auch endlich zu Kader der Fohlen gehören, die sich bereits auf das US-Talent freuen.

Schon seit November 2019 steht fest, dass Joe Scally vom New York City FC am 1. Januar 2021 zu Borussia Mönchengladbach wechseln wird. Dann nämlich wird der US-Amerikaner 18 Jahre alt sein, am 31. Dezember hat er Geburtstag. "Als Kind möchte man immer in Europa in einer der besten Ligen der Welt spielen. Ich könnte nicht glücklicher sein", sagte der noch 17-Jährige laut kicker.

Joe Scally: Ein angriffslustiger Rechtsverteidiger

Die Fohlen haben frühzeitig gehandelt, weil sie in Scally ein großes Talent sehen. Laut Sportdirektor Max Eberl bringt er "sehr viel mit von den Dingen, die auf der Rechtsverteidigerposition gefragt sind. Neben der reinen Defensivqualität zum Beispiel Schnelligkeit, Ausdauer und Mut. Er hat außerdem eine gute Statur für sei Alter." Zudem sei Scally "sehr angriffslustig". Klingt alles ein wenig nach Stefan Lainer.

Der U-Nationalspieler der USA hat mittlerweile vier Spiele in der MLS auf dem Konto, im vergangenen September gab er sein Debüt und stand einmal auch bereits in der Anfangsformation - als jüngster Startelf-Debütant des New York City FC aller Zeiten. "Wir verfolgen Joes Entwicklung natürlich genau und freuen uns für ihn, dass er jetzt in Amerika im Profifußball angekommen ist", sagte Eberl dem kicker und fügte hinzu: "Und dann ab Januar bei uns loslegen kann."

Spielpraxis dürfte Scally anfangs wohl erstmal in Gladbachs U23 in der Regionalliga West sammeln, eingeplant ist er aber grundsätzlich für den Profikader, wie Eberl klarstellte. Der Youngster, der mit Dortmunds Giovanni Reyna gut befreundet ist, wird im Training ab Januar also mit Marco Rose und der ersten Mannschaft trainieren. "Wir freuen uns schon auf ihn", sagte Eberl.