Atletico legt Preisschild für Joao Felix fest - geht aber von Verbleib aus

Oscar Nolte
Joao Felix
Joao Felix / Denis Doyle/GettyImages
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Joao Felix ist bei Atletico Madrid nicht ganz glücklich und würde den Verein nach einer starken WM gerne verlassen. Die Rojiblancos haben eine klare Schmerzgrenze für Felix, rechnen grundsätzlich aber mit einem Verbleib.


Eine schlechte Arbeitsbeziehung zu Diego Simeone, der falsche Fußball-taktische Ansatz, wenig Gelegenheit zu glänzen: all diese Argumente wurden in den vergangenen Wochen und Monaten ins Feld geführt, um aufzuzeigen, dass Joao Felix nicht glücklich bei Atletico Madrid ist oder es zumindest einfach nicht passt zwischen dem talentierten Portugiesen und den Rojiblancos.

Leihe & Kaufoption: So viel verlangt Atletico für Joao Felix

Bei der WM konnte sich Joao Felix nun wieder in den Fokus stehen und weckte Begehrlichkeiten bei europäischen Top-Clubs. Phasenweise fiel auch der FC Bayern als potenzieller Interessent, die Spur führt aber eher nach England. Dort sollen sich Arsenal und Manchester United in Stellung gebracht haben, Felix noch in diesem Winter zu verpflichten - zumindest auf Leihbasis.

Für eine Leihe verlangt Atleti dem Daily Mirror zufolge aber zehn bis elf Millionen Euro Gebühr - für ein halbes Jahr! Einer anschließenden Kaufoption würden die Rojiblancos darüber hinaus ab 80 Millionen Euro zustimmen. Ein mächtiges Paket für Felix, das aber durchaus als Marktwertgerecht zu verstehen ist.

Zumal Atletico überhaupt keinen Druck bei Felix hat: der 23-Jährige hat noch bis 2026 Vertrag, grundsätzlich würde Atleti den Portugiesen auch gerne halten.

Präsident Enrique Cerezo stellte daher gegenüber Carrusel klar: "Nichts im Leben ist unmöglich, aber wenn alles normal läuft, bleib Joao Felix bei Atletico Madrid."


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