Jesper Lindström über seine Entwicklung und Zukunft bei Eintracht Frankfurt

Jan Kupitz
Jesper Lindström
Jesper Lindström / Alex Grimm/GettyImages
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Jesper Lindström hat bei Eintracht Frankfurt eine kometenhafte Entwicklung genommen und wird daher mit allerhand Top-Klubs in Verbindung gebracht. Nun hat der Däne über seine Fortschritte bei der SGE sowie seine Zukunftspläne gesprochen.


Nach seinem Wechsel von Brøndby zur Eintracht hatte Jesper Lindström eine durchaus passable Debüt-Saison in Deutschland hingelegt: In der Spielzeit 21/22 standen wettbewerbsübergreifend fünf Tore und neun Vorlagen für den Youngster auf der Habenseite. Ein Einstand, mit dem man in der Bankenmetropole sicherlich sehr zufrieden war.

In der aktuellen Saison hat Lindström aber noch einmal einen drauf gelegt und vor allem an seinen Torjäger-Qualitäten gearbeitet. Bis zur WM-Pause hatte der dänische Nationalspieler bereits acht Tore auf seinem Konto - nur Daichi Kamada (zwölf Buden) zeigte sich im SGE-Dress noch treffsicherer.

"Als ich kam, spielte ich ganz okay. Aber es fehlte überall etwas. Mal der letzte Pass, mal die letzte Konsequenz beim Torschuss", bilanzierte Lindström (via Bild), der sich mit seiner Entwicklung glücklich zeigt: "Jetzt wird es immer besser, ich bin wichtiger für die Mannschaft."

Eine wichtige Rolle für seine gute Trefferquote spiele auch Randal Kolo Muani, der "mindestens einen, wenn nicht zwei Verteidiger" binde, erläuterte Lindström. "Da habe ich es leichter und mehr Platz. Er macht mich besser und ich ihn hoffentlich auch." Es ist wahrlich eine Kombination, von der beide SGE-Stars profitieren - und deshalb ist das Duo auch längst im Visier europäischer Top-Klubs gelandet.

BVB, RB Leipzig, Arsenal. Sie alle wurden bereits als Interessenten für den Dänen genannt.

Lindström witzelt Transfergerüchte weg

Allzu viele Gedanken scheint sich Lindström um die Meldungen aber gar nicht zu machen. "Wenn ich alle Gerüchte lesen würde, käme ich nicht mehr zum Fußballspielen", kommentierte er die Transferberichte süffisant. "Darum soll sich mein Berater kümmern, ich konzentriere mich auf Fußball."

Irgendwann wird sich aber auch Lindström wohl mit etwaigen Angeboten auseinander setzen (müssen). Sein Vertrag ist noch langfristig bis 2026 datiert - geht seine Entwicklung aber weiter so steil nach oben, ist es schwer vorstellbar, dass er seinen Kontrakt in Frankfurt erfüllt. "Ich will immer loyal sein und würde gerne in Frankfurt bleiben, weil es meiner Freundin und mir hier richtig gut gefällt. Es ist für mich wie eine Heimat, und wir haben hier alles", schwärmte der Däne, schob aber auch hinterher: "Aber im Fußball weißt du nie..."


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