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James Rodríguez vor Wechsel zu Atlético Madrid - "Transfer zu 80% fix"

James Rodriguez
Quality Sport Images/Getty Images

Bei Real Madrid scheint James Rodriguez weiterhin keine Zukunft zu haben. Die Königlichen wollen ihn verkaufen, um neue Transfers zu finanzieren. Das wahrscheinliche Ziel für den Kolumbianer: Atletico Madrid.

Nach der Zweijahres-Leihe nach Bayern München kehrte James Rodriguez im vergangenen Sommer zu Real Madrid zurück, wo er einen noch bis 2021 laufenden Vertrag hat. Früh zeichnete sich ab, dass der 28-Jährige keine rosige Zukunft bei den Königlichen zu erwarten hat: Trainer Zinedine Zidane gilt als kein allzu großer Fan des Offensivspielers. Das wurde im Verlauf der aktuellen Saison unterstrichen. Rodriguez kann lediglich sieben Liga-Einsätze zählen, davon nur viermal aus der Startelf heraus. Zudem machten ihm kleinere Verletzungen das Leben schwer.

Real Madrid muss James ziehen lassen - Atlético sportlich wie privat eine gute Aussicht

Im kommenden Sommer möchte Real ihn zu Geld machen. Geld, das wiederum als Polster für eigens angedachte Transfers dienen soll. Die spanische AS berichtet, dass Atletico Madrid eindeutig an der Spitze stehen soll, wenn es um das nächste Ziel Rodriguez' geht. Dazu bezieht sich die AS auf den kolumbianischen Journalisten Hernandez Bonnet (Blu Radio).

Laut ihm sollen die Verhandlungen zwischen den beiden Madrid-Klubs weit fortgeschritten sein. Zu 80 Prozent könne bereits gesagt werden, dass James ein Atletico-Spieler ist, heißt es.

James Rodriguez
Lediglich 13 Pflichtspiel-Einsätze in der ganzen Saison - James sucht ein neues sportliches Zuhause | Soccrates Images/Getty Images

"Wenn Real Madrid einen Teil seines Geldes zurückhaben will, dann müssen sie den Transfer abschließen. Wenn sie das nicht bis zum Dezember machen, wird James zum ablösefreien Spieler. Real Madrid sollte die Türen öffnen. [...] Die gleichen Quellen, die den Wechsel zu Bayern München vorhergesagt haben, sagen, der Wechsel [zu Atletico] sei bereits zu 80 Prozent erledigt", so Bonnet.

James soll zudem Gefallen an diesem bevorstehenden Wechsel gefunden haben, sowohl aus sportlicher, als auch aus privater Sicht. Für ihn wäre es zu hoffen, dass er nach drei, vier Jahren sportlicher Ungewissheit auf Vereinsebene eine feste neue Heimat findet, in der er wieder sportlich aufblühen kann.