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Erling Haaland

Irre Zahlen: So viel Gehalt soll Raiola für Erling Haaland fordern

Simon Zimmermann
Apr 1, 2021, 4:48 PM GMT+2
Ein Transfer von Erling Haaland wäre ein absoluter Mega-Deal!
Ein Transfer von Erling Haaland wäre ein absoluter Mega-Deal! | Lars Baron/Getty Images
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Droht der BVB Erling Haaland schon am Saisonende zu verlieren? Die Entourage des Norwegers strebt offensichtlich einen Wechsel an. Der BVB dagegen pocht auf einen Verbleib. Blickt man auf die schwindelerregenden Zahlen eines möglichen Deals, kommen Zweifel auf.

Erling Haaland ist und bleibt das große Thema für diesen Transfersommer. Erst recht, nachdem am Mittwoch bekannt wurde, dass sich sein Berater Mino Raiola und Vater Alf-Inge zu Gesprächen in Barcelona aufhalten.

Die Haaland-Seite will in den nächsten Wochen mit weiteren interessierten Klubs sprechen - um einen möglichen Sommer-Wechsel auszuloten. Dabei soll sich Raiola bereits mit BVB-Sportdirektor Michael Zorc über die Ablöseforderungen der Borussia unterhalten haben.

Zorc zu Haaland: "Wir haben unsere Intention klar gemacht"

Gegenüber Sky bezog Zorc dazu Stellung: "Ich habe gestern noch mit Raiola gesprochen. Wir haben unsere Intention klar gemacht", so der 58-Jährige. Welche Intention das ist, dürfte auf der Hand liegen: Der BVB will die norwegische Tormaschine über die Saison hinaus halten!

Ob das tatsächlich gelingt, bleibt abzuwarten. Dank des bis 2024 gültigen Vertrags, der für diesen Sommer noch keine Ausstiegsklausel enthält, sitzt der BVB weiter am längeren Hebel. Die Frage ist nur, ab welcher Summe man ernsthaft über einen Verkauf nachdenken muss. Dem Vernehmen nach liegt diese zwischen 150 und 180 Millionen Euro.

Die Haaland-Seite macht derzeit jedenfalls ziemlich klar, dass der 20-Jährige am liebsten schon zur neuen Saison wechseln würde. Nach Bild-Informationen soll das aber nur dann gelten, wenn der BVB die Champions League tatsächlich verpasst. Dann könnte es am Ende tatsächlich passieren, dass Haaland den BVB verlässt.

Raiola fordert Mega-Gehalt für Haaland

Star-Berater Raiola ist für seine knallharten Verhandlungsmethoden bekannt. Losgelöst von finanziellen Problemen während der Corona-Zeit wird der Italiener versuchen finanziell für seinen Klienten (und damit auch für sich) den bestmöglichen Deal herauszuschlagen.

Unter den Klub-Managern ist Mino Raiola gefürchtet
Unter den Klub-Managern ist Mino Raiola gefürchtet | Stefano Guidi/Getty Images

Das englische Boulevardblatt The Sun veröffentlichte dazu Zahlen. Ob diese tatsächlich der Wahrheit entsprechen, darf durchaus angezweifelt werden. Ganz aus der Luft gegriffen werden sie aber nicht sein. Schließlich ist Haaland aktuell einer der heißesten Spieler auf dem Markt, den jeder Spitzenklub gerne in seinen Reihen wissen würde.

Laut der Sun soll Haaland nach dem Geschmack seines Agenten gehaltstechnisch an den Spähren von Ronaldo und Messi kratzen. Nicht weniger als rund 700.000 Euro habe er demnach in Gesprächen mit Manchester City ausgerufen - pro Woche versteht sich! Damit käme Haaland auf ein Jahressalär von über 30 Millionen Euro. In der Premier League wäre er damit der bestbezahlte Spieler aller Zeiten.

Haaland-Verpflichtung wäre finanzielle Herkulesaufgabe

Bedenkt man, dass Haalands neuer Klub wohl eine Vertragslaufzeit von fünf Jahren anstrebt, wäre das Gesamtpaket für den Norweger schwindelerregend hoch. Mindestens 150 Millionen Euro Ablöse plus fünf Mal 30 Millionen Euro Jahresgage: Haaland würde also 300 Millionen Euro aufwärts verschlingen!

Zahlen, die aus BVB-Sicht die größte Hoffnung sind. Denn selbst die allerbetuchtesten Klubs der Welt müssten sich mehr als strecken, um einen solchen Deal stemmen zu können. Doch das Fußball-Business ist verrückt genug, um einen solchen Mega-Transfer nicht gänzlich ausschließen zu können...

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