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Eintracht Frankfurt

Ioannis Amanatidis spricht über seine "unglaublich geile" Zeit bei Eintracht Frankfurt

Tal Lior
Ioannis Amanatidis: Eine absolute Eintracht-Legende
Ioannis Amanatidis: Eine absolute Eintracht-Legende / Martin Rose/Getty Images
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Während Kinder in Frankfurt heute die Namen Martin Hinteregger, Kevin Trapp und Filip Kostic kennen, waren vor 15 Jahren Spieler wie Patrick Ochs, Marco Russ und Ioannis Amanatidis in der Mainmetropole bekannt. Der letztgenannte Stürmer konnte mit seinen Toren für besonders viel Freude bei den Fans in Frankfurt sorgen.



Amanatidis, der sechseinhalb Jahre in Frankfurt verbracht hat, erzielte für die Adler in seiner Karriere 49 Tore in 158 Partien. Der 39-jährige Grieche ist bis heute bei der Eintracht eine absolute Legende, weshalb er mit seiner Zeit im schwarz-roten Dress immer noch gute Erinnerungen verbindet.

"Die Zeit bei der Eintracht war eine unglaublich geile. Jedes Heimspiel war Alarm und die Gänsehaut vorprogrammiert, wenn ich mich an besondere Partien zurückerinnere", erzählte der heutige Trainer im Gespräch mit transfermarkt.de. "Für mich stand in all den Jahren nie zur Debatte, den Verein zu verlassen, obwohl es Angebote gab. Identifikation hat für mich bedeutet, in guten, wie in schlechten Zeiten mit dem Verein, mit der Stadt und vor allem auch mit den leidenschaftlichen Fans einen gemeinsamen Weg zu gehen."

Wie geht es für Amanatidis in der Trainerkarriere weiter?

Amanatidis war zuletzt Co-Trainer bei PAOK Saloniki und sucht nun nach einer neuen Aufgabe. Der ehemalige Torjäger würde sich über eine Chance als Assistent in der ersten oder zweiten Liga in Deutschland freuen, aber auch andere Tätigkeiten wären für ihn interessant: "Wenn ich ehrlich bin, hätte ich Bock eine U19-Bundesliga-Mannschaft zu übernehmen, um meine über die Jahre gesammelten Erfahrungen und mein Wissen weiterzugeben. Genauso wäre ich aber auch einer Stelle als Cheftrainer bei einem deutschen Drittligisten sehr offen gegenüber."

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