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HSV verliert Sponsor Emirates und Kühne-Millionen

Fly Emirates beendet das Sponsoring beim HSV
Fly Emirates beendet das Sponsoring beim HSV | Pool/Getty Images

Die schlechten Nachrichten beim HSV reißen nicht ab: Nach dem verpassten Aufstieg ziehen Trikotsponsor Fly Emirates und Investor Klaus-Michael Kühne offenbar ihre Konsequenzen aus dem Debakel.

Was bereits unmittelbar nach Schlusspfiff vermutet worden war, wird sich laut Bild bewahrheiten. Nach Angaben des Boulevardblatts muss sich der HSV zur kommenden Saison einen neuen Trikotsponsor suchen - Fly Emirates beendet dank einer Ausstiegsklausel vorzeitig die Partnerschaft mit dem einstigen Bundesligadino.

Emirates nutzt Ausstiegsklausel

In dem Bild-Bericht heißt es, dass sich Fly Emirates im Zuge der Verlängerung des Sponsorings im Jahr 2019 eine Klausel zusicherte, die es ihnen ermöglicht, die Partnerschaft beim Verpassen des Aufstiegs vorzeitig beenden zu können. Dieser Fall ist nun eingetreten, die Fluggesellschaft will mit sofortiger Wirkung aussteigen.

Zwar wollen die Klubverantwortlichen um den Sponsor kämpfen und ihn doch noch von einem Verbleib überreden, doch die "Erfolgs-Aussichten sind minimal", wie es in der Bild heißt. Emirates hatte dem HSV in dieser Saison 1,4 Millionen Euro überwiesen, im Aufstiegsfall wären noch einmal weitere Prämien hinzugekommen. Zusammen mit Ausrüster Adidas war die Fluggesellschaft der wichtigste Partner der HSV.

Kühne lässt Deal für Namensrechte am HSV-Stadion auslaufen

Neben Emirates muss der HSV künftig auch ohne die Millionen von Klaus-Michael Kühne auskommen. Der Investor hatte den Rothosen seit 2015 jährlich vier Millionen Euro für die Namensrechte am Stadion überwiesen - nur dank seines Geldes war es dem HSV möglich gewesen, die Arena weiterhin "Volksparkstadion" nennen zu können.

Wären die Hamburger aufgestiegen, wäre Kühne bereit gewesen, den Deal fortzuführen. Jetzt stellt aber auch der 83-Jährige sein Engagement ein.

Auf den HSV warten somit schwere Monate: Zwei wichtige Geldgeber sind weg, der Etat muss laut Bild-Infos von 30 Millionen Euro auf 23 Millionen gesenkt werden.