Hamburger SV

HSV-Ultras: Lautstarke Unterstützung statt Pyro-Shows

Daniel Holfelder
Die HSV-Fans freuen sich derzeit über den zweiten Tabellenplatz
Die HSV-Fans freuen sich derzeit über den zweiten Tabellenplatz / Joern Pollex/GettyImages
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Die Ultras des Hamburger SV verzichten gegenwärtig auf das Abbrennen von Pyrotechnik. Stattdessen setzen die Anhänger auf lautstarke Unterstützung.


Wie die Bild-Zeitung berichtet, halten sich die HSV-Ultras seit dem ersten Spieltag in Braunschweig in Sachen Pyrotechnik weitgehend zurück. Gegen die Niedersachsen hatte es aus dem HSV-Block eine gewaltige Pyro-Attacke geben. Auch in der vergangenen Saison brannten in der Hamburger Kurve große Mengen an Böllern und Raketen.

Mittlerweile haben die Anhänger ihre Strategie verändert und setzen statt der Feuerwerkskörper noch mehr auf die lautstarke Unterstützung ihrer Mannschaft. Offenbar mit Erfolg: In den letzten neun Auswärtsspielen gingen die Rothosen stets als Sieger vom Platz. Honoriert wird der Fan-Support auch von den Verantwortlichen. "Wenn man auswärts spielt, spürt man die unfassbare Unterstützung der Auswärtsfahrer. Die sehr viel auf sich nehmen, um uns 90 Minuten zu unterstützen", betonte etwa Sportvorstand Jonas Boldt.

Hinzu kommt, dass der Pyro-Verzicht dem Verein einiges an Geldstrafen spart. Die gewaltige Feuershow beim Auswärtsspiel in Kiel im April mit 58 pyrotechnischen Gegenständen und zwei Raketen brockte dem ehemaligen Bundesliga-Dino beispielsweise eine Strafsumme in Höhe von 107.525 Euro ein.

Als der HSV nun am Freitag erneut in Kiel gastierte, waren es einzig die Fans der Gastgeber, die mit Zündeleien auf sich aufmerksam machten. Die Hamburger Anhänger genossen den 3:2-Auswärtserfolg ganz ohne kostspielige Pyro-Performance.


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