Hamburger SV

Gespräche mit anderen Klubs: Umdenken bei Vagnoman?

Jan Kupitz
Will Josha Vagnoman den HSV verlassen?
Will Josha Vagnoman den HSV verlassen? / Martin Rose/Getty Images
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Kehrtwende bei Josha Vagnoman! Sah es zu Beginn des Sommers danach aus, als würde er dem HSV gern erhalten bleiben, soll es beim Rechtsverteidiger nun Sehnsucht nach einem Tapetenwechsel geben. Ob das angesichts seiner jüngsten Verletzung klappt?


Laut Angaben der Bild schätzen Vagnoman und sein Umfeld die Lage mittlerweile anders ein als noch vor einigen Wochen. Nach dem Ende der alten Saison hatte es danach ausgesehen, als würde das Eigengewächs den Rothosen mindestens ein weiteres Jahr erhalten bleiben - sein Papa Karaboue soll sich dafür ausgesprochen haben, dass sein Sohnemann seine Entwicklung zunächst beim HSV fortsetze, ehe er sich an größere Aufgaben wagen könne.

Mittlerweile scheint sich diese Sicht jedoch geändert zu haben. In einem Bericht des Boulevardblatts heißt es, dass die Vagnoman-Familie den Kontakt zu anderen Klubs aufgenommen habe - dabei soll es sich um Vereine aus England und Deutschland handeln. Namentlich genannt wird in diesem Rahmen der BVB, der in der Defensive dünn aufgestellt ist.

Wichtig zu erwähnen ist jedoch, dass es sich vorerst um ein potenzielles Abklopfen der Interessen handelt. Angebote sollen weder dem HSV noch der Spielerseite vorliegen.

HSV stellt sich ähnliche Ablöse wie bei Onana vor

Günstig würde Vagnoman jedenfalls nicht werden: Laut Bild schwebt HSV-Macher Jonas Boldt ein ähnliches Paket wie bei Amadou Onana vor, der Anfang des Monats für sieben Millionen Euro plus Bonuszahlungen an den OSC Lille verkauft wurde.

Fraglich, ob ein Verein einen derartigen Betrag für Vagnoman zahlen würde. Aufgrund einer erneuten Verletzung am Oberschenkel fällt der Youngster für zwei Monate aus - generell hat sich der 20-Jährige seit Beginn seiner Profikarriere als ziemlich verletzungsanfällig bewiesen. Ein Wechsel in diesem Sommer scheint zu den aktuellen Konditionen ziemlich unrealistisch.

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