Hamburger SV

Bei verpasster Bundesliga-Rückkehr: HSV drohen bis zu acht Abgänge

Nikolas Pfannenmüller
Sebastian Schonlau steht bei Vereinen aus der Bundesliga im Fokus.
Sebastian Schonlau steht bei Vereinen aus der Bundesliga im Fokus. / Cathrin Mueller/GettyImages
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Die Vereinskassen des Hamburger SV sind nicht gerade übervoll. Wollen die Rothosen wichtige Leistungsträger behalten, muss der Aufstieg her. Sollte der HSV auch in der kommenden Saison in der 2. Liga spielen, drohen zahlreiche Abgänge.


Laut einem Bericht der SportBild musste der HSV aufgrund der Corona-Pandemie im letzten Geschäftsjahr einen Umsatzeinbruch von 96 auf 56 Millionen Euro hinnehmen.

Wirtschaftlich zog der HSV im Alidou-Poker gegenüber Frankfurt den Kürzeren

Aus wirtschaftlichen Gründen zog der HSV auch im Poker um das junge Talent Faride Alidou den Kürzeren. Der 20-Jährige wird zum Erstligisten Eintracht Frankfurt wechseln und soll dort im Rahmen eines Vertrags bis 2026 insgesamt rund 6,5 Millionen Euro garantiert an Gehalt und Handgeld einstreichen.

Welche acht Spieler könnten den HSV verlassen?

Die SportBild berichtet von acht weiteren Spielern, die den Klub im Falle eines verpassten Aufstiegs verlassen könnten: Josha Vagnoman (21 Jahre), Jonas David (21), Sebastian Schonlau (27), Tim Leibold (28), Jonas Meffert (27), Ludovit Reis (21), Anssi Suhonen (20) und Stephan Ambrosius (23) könnten dem HSV dann den Rücken kehren.

Vagnoman, David und Schonlau haben jeweils noch einen Vertrag bis 2024

Vagnoman soll Interesse von Borussia Dortmund und aus England auf sich ziehen. Da er verletzungsbedingt allerdings erst ein Saisonspiel absolviert hat und noch einen Vertrag bis 2024 besitzt, muss man seine Situation allerdings abwarten.

Auch David und Schonlau haben noch einen Vertrag bis 2024. Schonlau soll darüber hinaus bei Erstligisten ein Kandidat sein, auch sein Ex-Trainer Steffen Baumgart soll ihn schätzen. Baumgart kennt Schonlau noch aus der gemeinsamen Zeit beim SC Paderborn, aktuell trainiert er den 1. FC Köln.

Was passiert mit Leibold, Meffert, Reis, Suhonen und Ambrosius?

Leibolds Vertrag läuft noch eineinhalb Jahre. Nach seinem Kreuzbandriss im Oktober 2021 wird der Linksverteidiger jedoch noch mehrere Monate ausfallen.

Auch Meffert (Vertrag bis 2024), Reis (Vertrag bis 2025) könnten die Hamburger potentiell verlassen.
Suhonen (Vertrag bis 2023) soll von englischen Vereinen umworben werden.

Ambrosius (Vertrag bis 2024) hat im Frühjahr bereits seinen zweiten Kreuzbandriss erlitten. Seine Zukunft wird sich frühestens klären, wenn er wohl ab März wieder auf dem Platz stehen kann.

Anders als bei Alidou, der nach jetzigem Stand den HSV im Sommer ablösefrei verlassen wird, könnte der Traditionsklub bei allen erwähnten acht Spielern eine Ablösesumme kassieren.


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