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2. Bundesliga

Hannover-Präsident Kind kritisiert HSV für beantragte Corona-Hilfen

Oscar Nolte
Martin Kind kritisiert den HSV
Martin Kind kritisiert den HSV / ODD ANDERSEN/Getty Images
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Der HSV hat zehn Millionen Euro als Corona-Hilfe vom Staat ausgezahlt bekommen. Martin Kind, Präsident von Hannover 96, stößt der Antrag des Konkurrenten im Norden sauer auf.


"Ich halte es nicht für in Ordnung, wenn der Steuerzahler für die Verluste des Wirtschaftsbetriebs Fußball aufkommt – auch wenn die Klubs formal wahrscheinlich diesen Anspruch haben", erklärte Kind am Sonntag bei BildTV.

Hannover, die selber schwere Verluste durch die Pandemie erlitten haben, greift auf andere Mittel zurück. "In Hannover stehen die Gesellschafter von Hannover 96 für die Verluste ein. Das ist ein anderes Modell", so Kind.

Der HSV büßte rund 60 Prozent des Umsatzes ein. Unternehmen können ab einem Verlust von 30 Prozent staatliche Überbrückungshilfen beantragen.

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