Hamburger SV

Corona: HSV-Trainer Walter kritisiert Zuschauerbegrenzungen

Malte Henkevoß
Tim Walter will wieder mehr Fans im Stadion haben.
Tim Walter will wieder mehr Fans im Stadion haben. / Stuart Franklin/GettyImages
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Nach der Konferenz der Ministerpräsidenten und den darin beschlossenen Zuschauerbeschränkungen für die Vereine der ersten und zweiten Liga hat sich HSV-Trainer Tim Walter kritisch zu Wort gemeldet.


Der 46-Jährige findet die Einschränkungen unverhältnismäßig. Mehreren lokalen Medien sagte der Hamburger Coach: "Ich bin kein Virologe, wir halten uns an alles. Trotzdem könnte man mal die Augen aufmachen [...] Gucken wir mal über den Tellerrand hinaus, schauen wir mal nach England oder Amerika. In der NFL sind 100 000 Zuschauer."

Auch wenn die Situationen in Deutschland nicht vollständig mit anderen Ländern zu vergleichen sei, hält Walter die getroffenen Maßnahmen für überzogen und schlägt damit in dieselbe Kerbe wie zuvor bereits BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. Watzke hatte im Interview mit der dpa den Fußball als "Opfer von Symbolpolitik" bezeichnet. Des Weiteren sollen juristische Schritte geprüft werden, um die Ergebnisse der MPK in Zweifel zu ziehen oder gar ungültig zu machen.

In Hamburg beispielsweise sind aktuell nur 2.000 Zuschauer im Stadion erlaubt, weswegen auch das Derby zwischen dem HSV und St. Pauli vor der Mini-Kulisse ausgetragen werden musste. Das soll auch nach der MPK so bleiben, was nicht nur zu Unmut bei Tim Walter sondern bei einem Großteil der allgemeinen Fußballfans führen wird. Schließlich geht es dabei nicht nur ums liebe Geld. Sondern auch eine ganze Menge Emotionen.

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