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HSV erkundigt sich nach Donis - der Haken bei Königsdörffer

Jan Kupitz
Anastasios Donis
Anastasios Donis / BSR Agency/GettyImages
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Der Hamburger SV möchte seine Offensive verstärken. Neben Ransford Königsdörffer ist offenbar auch Anastasios Donis ein Thema.


Der Aderlass in der Hamburger Offensive ist immens: Mit Faride Alidou, Manuel Wintzheimer, Giorgi Chakvetadze und wohl auch Mikkel Kaufmann verlassen gleich vier Angreifer die Rothosen - dem gegenüber steht mit Filip Bilbija bislang nur ein einziger Neuzugang. Es ist dementsprechend offensichtlich, dass Jonas Boldt und Co. noch einiges zu tun haben.

Zuletzt wurde der HSV bereits mit Ransford Königsdörffer von Dynamo Dresden in Verbindung gebracht. Beim 20-Jährigen, der in der abgelaufenen Saison auf jeweils fünf Tore und Assists in der 2. Liga kam, gab es Spekulationen über eine Ausstiegsklausel, die einen relativ problemlosen Transfer ermöglichen würde.

Der Haken: Die Klausel ist laut Bild-Angaben nicht bei Abnehmern aus der 2. Liga aktiv. Der Hamburger SV müsste somit in Verhandlungen mit den Sachsen und ihrem Sportchef Ralf Becker (ehemals HSV) gehen. Die Ablöse würde wohl bei einer Million Euro liegen - aber die Rothosen sind nicht das einzige Team mit Interesse.

Für den Fall der Fälle haben die Bosse an der Alster daher wohl schon nach Alternativen Ausschau gehalten. Das Medium Sport24 berichtet, dass sich der HSV bei Stade Reims nach Anastasios Donis erkundigt habe. Der Grieche, von 2017 bis 2019 beim VfB Stuttgart aktiv, steht in Frankreich noch bis 2024 unter Vertrag, darf aber wohl wechseln. Seine überschaubare Bilanz in der abgelaufenen Saison: 13 Einsätze in der Ligue 1, null Tore, null Vorlagen.


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