Hamburger SV

HSV will mit Alidou noch vor Weihnachten verlängern!

Guido Müller
Feierte mit einem Tor und einer Vorlage ein glänzendes Debüt für die deutsche U20-Nationalmannschaft: Faride Alidou vom Hamburger SV
Feierte mit einem Tor und einer Vorlage ein glänzendes Debüt für die deutsche U20-Nationalmannschaft: Faride Alidou vom Hamburger SV / Aurelien Meunier/GettyImages
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Mit starken Leistungen, beim Hamburger SV und in der deutschen U20-Auswahl, hat sich Faride Alidou zuletzt immer mehr in den Vordergrund gespielt. Was den Handlungsdruck auf seinen Klub entsprechend erhöht. Denn mittlerweile soll der pfeilschnelle Angreifer auch bei einigen Bundesligisten auf dem Zettel stehen.


Ein Tor und eine Vorlage beim Debüt für die deutsche U20-Auswahl in Frankreich

Wenn es in dieser Saison einen Senkrechtstarter beim Hamburger SV gibt, ist dieser sicherlich Faride Alidou. Gerademal fünf Einsätze bei den Profis bescherten ihm, neben guten Kritiken, auch gleich eine Nominierung für die von Christian Wörns trainierte deutsche U20-Auswahl.

Für die Alidou bei seinem Debüt am vergangenen Donnerstag (in Frankreich) auch prompt traf - und ein weiteres Tor vorbereitete.

So schön diese Momentaufnahme sowohl für den Spieler als auch für seinen (Noch-)Arbeitgeber sein mag - sie erhöht gleichzeitig den Druck auf die Macher vom Volkspark.

Denn weil man es im Sommer verpasst hat, den Vertrag zu damals wohl günstigeren Konditionen zu verlängern, steht der HSV nun mächtig unter Zugzwang.

Faride Alidou
Im Sommer sollte Alidou noch verliehen werden - jetzt wird eine Verlängerung immer teurer für den HSV! / Martin Rose/GettyImages

Im Sommer sollte Alidou eigentlich verliehen werden

Denn auch der Konkurrenz ist es natürlich nicht entgangen, dass Alidou, der im Sommer sogar verliehen werden sollte, eine schwindelerregende Entwicklung in Rekordzeit durchlaufen hat.

Und im nächsten Sommer läuft sein Vertrag bereits aus. Womit jetzt Eile geboten ist bei den Rothosen.

Erst recht nach Leistungen wie zuletzt mit der U20-Auswahl des DFB in Frankreich. Zunächst wurde Alidou elfmeterwürdig gefoult (Paul Nebel verwandelte den Strafstoß zum 1:1), kurze Zeit später erzielte er das 2:1-Führungstor höchstselbst (Endstand 3:2 für Deutschland).

Da dürften sich auch die Stars der französischen A-Nationalmannschaft, wie Paul Pogba, Kylian Mbappé oder Antoine Griezmann, die allesamt auf der Tribüne saßen, gefragt haben, wo dieser Alidou plötzlich herkommt.

Mehrere Bundesligisten sollen an Alidou dran sein

Und auch der eine oder andere Bundesligist soll, nach Angaben der Morgenpost, seine Fühler nach ihm ausgestreckt haben. Wirklich überraschen kann das niemanden.

Klar ist: Was die finanziellen Möglichkeiten betrifft, wird der HSV mit keinem der interessierten Klubs mithalten können. Umso beruhigender, dass Alidou als bodenständig gilt. Darüber hinaus soll er dem HSV sehr dankbar dafür sein, eine reelle Chance bekommen zu haben.

Zudem soll er ein exzellentes Verhältnis zu Tim Walter pflegen, der ihm immerhin sein Profi-Debüt verschaffte. Freilich ist damit noch längst nicht garantiert, dass er auch eine Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier mit den Rothosen setzt.

Tim Walter
Könnte zur Trumpfkarte des HSV im Alidou-Poker werden: Coach Tim Walter / Martin Rose/GettyImages

Doch der Klub gibt in dieser Personalie jetzt mächtig Gas. Der Morgenpost zufolge, wollen die Hamburger Verantwortlichen noch vor Weihnachten ihren Shooting-Star von einem Verbleib im Volkspark überzeugen. Spät - aber vielleicht noch nicht zu spät.

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