Hoffenheim schlägt Augsburg mit 3:1 | Spielbericht und Reaktionen

Hoffenheim sicherte sich den Sieg gegen Augsburg
Hoffenheim sicherte sich den Sieg gegen Augsburg / Pool/Getty Images
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Am Montagabend beschloss die TSG Hoffenheim den zehnten Spieltag der Bundesliga mit der Partie gegen den FC Augsburg. Entscheidend für den Erfolg der Gastgeber war letztlich ein früher Doppelschlag in der zweiten Hälfte.

Tore: 1:0 Grillitsch (17.), 1:1 Caligiuri (31.), 2:1 Grillitsch (46.), 3:1 Bebou (50.)

Hoffenheim überlegen, doch Caligiuri bringt Augsburg zurück

In der Anfangsviertelstunde spielte sich alles zwischen den Strafräumen ab. Augsburg stand hinten massiert und suchte seltene Konter, während die TSG zuerst sehr zögerlich versuchte, den Riegel zu knacken.

Doch in der 17. Minute behauptete Baumgartner links im Augsburger Strafraum den Ball gut und fand mit seiner gefühlvollen Flanke am zweiten Pfosten den völlig freistehenden Grillitsch - dieser hatte keine Mühe, zur Führung für die Hausherren zu treffen.

In der Folge erspielte sich Hoffenheim Chancen im Minutentakt, doch Augsburg hielt auch dank Gikiewicz vorerst das 0:1.

Doch mit der ersten echten eigenen Ballbesitzphase glichen die Gäste nach einer halben Stunde aus und stellten damit den Spielverlauf ein wenig auf den Kopf. Gregoritsch brachte am Ende einer schönen Stafette eine schöne Flanke vom linken Strafraumeck und Caligiuris Schädel bedankte sich.

Der Treffer gab Augsburg Rückenwind und die Gäste machten nun einen besseren Eindruck. Hoffenheim hingegen benötigte ein paar Minuten, um den Ausgleich zu verarbeiten. Gikiewicz hielt Kramarics Kopfball stark und Baumann musste noch einmal gegen Niederlechner eingreifen, danach ging es in die Halbzeit.

Früher Doppelschlag der Gastgeber sorgt für Klarheit

Exakt 27 Sekunden waren im zweiten Durchgang gespielt, als Grillitsch mit seinem zweiten Tor des Abends seine Mannschaft erneut in Front brachte. Viel zu leicht stahl er sich im Strafraum davon und schob überlegt mit links ein. Nur vier Minuten später leistete Augsburg dem Hoffenheimer Bebou nur Begleitschutz und auch nach Überprüfung des VAR hatte das schnelle 3:1 bestand.

Jetzt wurde es natürlich doppelt schwer für die Gäste, zumal die Hausherren unbedingt das vierte Tor nachlegen wollten. Nach einer Stunde brachte Augsburgs Trainer Herrlich mit Richter für Gregoritsch einen neuen Impuls. Doch war es Vargas, der mit einer starken Vorarbeit für Caligiuri wieder ein Lebenszeichen setzte, doch der Abschluss des Ex-Schalkers rutschte völlig ab.

Augsburg ging nun ein größeres Risiko, was den Hoffenheimer Kontern natürlich gelegen kam. Kramaric leitete die Schlussviertelstunde mit seinem vermeintlichen 4:1 ein, doch stand der Kroate zuvor im Abseits.

Die Gäste mühten sich zwar noch einmal, doch letztlich gewann Hoffenheim die Partie absolut verdient, auch weil Augsburg nach wie vor im eigenen Ballbesitz kein echtes Konzept vorweisen konnte.