Hertha BSC

Hertha ändert Pläne für neues Stadion

Christian Naß
Berliner Olympiastadion
Berliner Olympiastadion / Construction Photography/Avalon/GettyImages
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Das Olympiastadion ist Hertha BSC seit Langem ein Dorn im Auge. Es ist zu weitläufig und für den Hauptstadtklub viel zu schwer zu füllen. Daher plant man im Verein nun eine neue Heimat für den Big-City-Club und bedient sich dabei an einem Vorbild in Argentinien.


Das Bombonera der Boca Juniors in Buenos Aires soll bei den Planungen für das neue eigene Hertha-Stadion als Vorlage dienen. Das legendäre Stadion liegt direkt in einem Wohngebiet. Aus Platzgründen wurde es rechteckig angelegt - mit einer senkrechten Haupttribüne.

Boca Juniors v River Plate - Copa De La Liga Profesional 2021
La Bombonera - die Heimat der Boca Juniors / Pool/GettyImages

Wie die BILD erfahren hat, plant man nun auch in Berlin etwas Ähnliches. Im Olympiapark am Lindeneck nördlich des Maifeldes soll die neue Heimat stehen. Da dieser Platz sehr begrenzt ist, soll das neue Stadion so wie das Bombonera eine schmalere Haupttribüne haben. Rund 45.000 Zuschauer sollen in der neuen Arena Platz finden. Bei internationalen Spielen soll Platz für 36.500 Fans sein.

Zusätzlich möchte die Hertha auf der Südseite des Stadions an der Außenwand eine große Leinwand anbringen, die zum Public Viewing genutzt werden kann. Hierzu soll das Maifeld für die Anhänger zugänglich gemacht und in ein "MyField" umgewandelt werden.

Dass Hertha große Pläne hat, ist bekannt. Die Planungen für das neue Stadion scheinen aber schon recht weit fortgeschritten. Hertha-Finanzchef Ingo Schiller präsentierte am Freitag die Pläne dem Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.


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