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Havertz mit Chelsea einig - Erhält Leverkusen die Ablösesumme in Raten?

Kai Havertz
Abschied aus Leverkusen? Kai Havertz ist sich angeblich mit dem FC Chelsea einig | DeFodi Images/Getty Images

Kai Havertz' Abschied von Bayer Leverkusen rückt näher. Laut RMC Sport hat sich der 21-Jährige mit dem FC Chelsea auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt. Die große Hürde bleibt demnach die Ablösesumme, die die Londoner angeblich in Raten zahlen wollen.

Seit Wochen gilt der FC Chelsea als einziger ernstzunehmender Kandidat im Werben um Kai Havertz. Die Blues haben aufgrund der Transfersperre im vergangenen Jahr genügend Ressourcen zur Verfügung, auch nach den kostspieligen Verpflichtungen von Hakim Ziyech (40 Millionen Euro) und Timo Werner (ca. 53 Millionen Euro) sollen deshalb im Laufe des Sommers weitere Neuzugänge an der Stamford Bridge präsentiert werden.

Als nächstes macht der Klub Jagd auf Havertz, der Bayer Leverkusen offenbar schon in diesem Sommer verlassen will. Für den gebürtigen Aachener verlangen die Verantwortlichen eine Ablösesumme in Höhe von 100 Millionen Euro, einen Corona-Rabatt werde es nicht geben, sagte Rudi Völler im Interview mit Gazzetta dello Sport: "Wenn jemand unsere Konditionen akzeptiert, ist das okay, sonst bleibt er noch ein Jahr und wir sind glücklich", so der Geschäftsführer der Werkself (Übersetzung via Sportbuzzer).

Bis 2025: Chelsea mit Havertz einig

Dem Ablöse-Poker zum Trotz sollen die Blues eine Einigung mit Havertz erzielt haben. Das meldet der französische TV-Sender RMC Sport. Laut Anchorman Mohamed Bouhafsi erhält der offensive Mittelfeldspieler einen Fünfjahresvertrag.

Weiter heißt es, Chelsea sei optimistisch, dass der Deal bald über die Bühne gehen wird. Die Ablösesumme wolle der Tabellenvierte der Premier League in Raten zahlen. Nach Informationen von The Athletic und Sky hat Chelsea bisher 80 Millionen Euro für Havertz geboten, Ex-Bundesliga-Stürmer Jan Aage Fjörtoft spricht auf Twitter von einem Angebot in Höhe von 60 Millionen Euro. 

Der Transfer-Poker dürfte allerdings erst nach der Europa League entschieden werden. Im Achtelfinale gegen die Glasgow Rangers (3:1 ; 1:0) qualifizierte sich Leverkusen für das Blitz-Turnier in Nordrhein-Westfalen. Am Montag trifft die Werkself in Düsseldorf auf Inter Mailand. Dann ist auch Havertz mit von der Partie - vielleicht sogar zum letzten Mal.