Kane-Zukunft: Diese drei Optionen hat der Stürmerstar

Dominik Hager
Harry Kane hat drei Optionen
Harry Kane hat drei Optionen / Marc Atkins/GettyImages
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Harry Kane kickt seit 2004 für Tottenham Hotspur und ist eine echte Klub-Legende geworden. Der 29-Jährige wurde mehrmals Torschützenkönig und zum Spieler der Saison gewählt. Einen echten Titel hat der Angreifer aber nie gewonnen. Demnach gibt es Gerüchte darüber, dass Kane die Spurs verlassen könnte. Laut Sky Sport hat der bis 2024 gebundene Engländer drei Optionen.


1. Rentenvertrag bei Tottenham

Harry Kane hat bereits 415 Spiele für Tottenham bestritten und dabei 266 Tore erzielt. Kein Wunder also, dass der Angreifer ein absoluter Fan-Liebling ist und zur ewigen Vereinslegenden wird, wenn er den Klub nicht verlässt. Dafür müsste er seinen 2024 auslaufenden Vertrag allerdings verlängern. Laut Informationen von The Athletic gibt es Gespräche mit dem Verein, der Kane wohl mit einem "Rentenvertrag" ausstatten würde. Kane fühlt sich wohl und mit dem Verein verbunden, weshalb eine Verlängerung definitiv möglich erscheint. Bei den Spurs könnte Kane auch weiterhin den Tor-Rekord in der Premier League jagen. Alan Shearer hält diesen mit 260 Treffern. Kane hat in der höchsten englischen Spielklasse 199-mal genetzt.

Selbstredend muss man sich aber die Frage stellen, ob es dem Spieler reicht, gewisser Rekorde zu brechen und von den Fans geliebt zu werden, nicht aber Trophäen zu gewinnen. Zwar sind die Spurs nicht chancenlos, zukünftig vielleicht den ein oder anderen Cup zu gewinnen, eine Garantie dafür gibt es aber nicht. Es wäre nur allzu verständlich, wenn Kane so langsam mit dem titelsammeln beginnen und noch etwas Neues erleben möchte. Sollte sich der Angreifer gegen eine Verlängerung entscheiden, wäre er wohl im kommenden Sommer weg. Wichtig wäre wohl, dass sich Tottenham für die Champions League qualifiziert.

2. Wechsel zum FC Bayern

Kane könnte ein Jahr nach dem Abgang von Lewandowski dessen Platz im Bayern-Mittelsturm einnehmen. In München hätte er zumindest die Garantie, nationale Titel einzufahren. Auch in der Königsklasse sollte er mit den Münchnern die besseren Chancen haben. Sportlich bringt der FC Bayern einen großen Reiz mit, selbst wenn die Bundesliga unter der Premier League anzusiedeln ist. Ein Wechsel im Sommer läge jedoch nicht nur in seiner Hand. Die Spurs wollen über 100 Millionen Euro für Kane aufrufen, die Bayern eine solche Summe aber definitiv nicht bezahlen. Dies deutete auch Uli Hoeneß im Sport1-'Doppelpass' an. Die Münchner schätzen zudem die Entwicklung von Choupo-Moting, was sie davon abhalten könnte, tief in die Tasche zu greifen. Kane soll für ausländische Klubs zwar billiger als für englische Klubs sein, jedoch bleibt teuer letztlich teuer.

Sollte Kane zu den Bayern wollen, die Münchner die Forderungen der Spurs nicht erfüllen können, wäre auch ein Wechsel 2024 denkbar. Was für den Spieler gegen einen Wechsel in die Bundesliga spricht, ist die Tatsache, dass er den Rekord von Shearer nicht weiter jagen könnte. Ob dies letztlich aber ein solch entscheidender Faktor ist, sei mal dahingestellt.

3. Manchester United

Die Red Devils möchten im kommenden Sommer unbedingt einen Star-Stürmer verpflichten. Wer wäre da besser geeignet als Harry Kane? Der englische Nationalstürmer wäre vielleicht genau das Puzzleteil, das United wirklich wieder zu Größe verhelfen kann.

Für Manchester spricht die Tatsache, dass sich Kane in England sehr wohlfühlt und dem Premier-League-Torrekord weiter nachjagen könnte. Zudem hat es ten Hag geschafft, wieder eine einigermaßen funktionierende Mannschaft zu formen. Mit United hätte Kane wohl bessere Titel-Chancen, als bei den Spurs. Allerdings wären diese natürlich längst nicht so hoch wie beim FC Bayern.

Es ist noch nicht sicher, dass Manchester United den Sprung in die Champions League schafft. Läuft es ganz blöd, werden sie von Tottenham überholt und landen auf dem fünften Rang. In einem solchen Szenario erscheint es kaum vorstellbar, dass Kane zum Europa-League-Klub wechselt.

Finanziell könnten die Red Devils Kane mit ziemlicher Sicherheit finanzieren. Selbst, wenn die Spurs den Spieler lieber ins Ausland verkaufen würden, gäbe es die dicken Scheine eher vom Liga-Konkurrent abzustauben.


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