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Gladbach startet Ticketverkauf für Real Madrid mit guten Neuerungen

Oct 13, 2020, 5:13 PM GMT+2
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Am Mittwoch startet Borussia Mönchengladbach den Kartenverkauf für das Spiel gegen Real Madrid | DeFodi Images/Getty Images
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Am Mittwoch startet Borussia Mönchengladbach den Kartenverkauf für das erste Heimspiel in der Champions League gegen Real Madrid. Dabei wird es einige positive Veränderungen geben.

Als Borussia Mönchengladbach zum Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin erstmals wieder 10.804 Zuschauer ins Stadion lassen durfte, lief der Kartenverkauf eher schleppend - genauso wie jetzt für das kommende Duell mit dem VfL Wolfsburg. Die Gründe dafür: Die Vorsicht einiger, der Verzicht anderer und teilweise sicher auch die Umstände, mit denen man sich das Spiel im Stadion anschauen konnte.

So war es zum Beispiel nur möglich, einzelne Tickets zu kaufen, selbst eine genaue Platzwahl war anfangs nicht möglich. Mit Freunden oder Familie zusammen zu sitzen war deshalb extrem schwierig. Für das Champions-League-Spiel gegen Real Madrid verändern die Fohlen den Ticketverkauf aber etwas - und das definitiv zum Guten.

So ist es ab Mittwoch, 14. Oktober um 18 Uhr möglich, als Inhaber einer Dauerkarte-Plus sogar zwei nebeneinanderliegende Tickets zu kaufen (natürlich personalisiert). Es muss also nicht mehr jeder allein sitzen, Zweierplätze sind ab sofort möglich. Wer mehr als eine Dauerkarte-Plus hat, kann weiterhin dementsprechend viele Karten bestellen. Wer trotzdem allein sitzen möchte, kann das auch weiterhin tun: Drei Blöcke sind eigens für Einzelplätze vorgesehen.

UEFA erlaubt mehr Zuschauer als die DFL - Gladbach verzichtet

Rein Theoretisch hätten die Fohlen sogar mehr Karten verkaufen können als in der Bundesliga: Die UEFA erlaubt eine Auslastung von bis zu 30 Prozent der Stadionkapazität, während die DFL lediglich 20 Prozent gestattet. Gladbach wird aber bei der DFL-Regelung bleiben und maximal 10.804 Zuschauer zulassen.

Gut möglich, dass der Verkauf der Tickets für das erste Champions-League-Heimspiel deutlich schneller vonstatten geht als bislang in der Bundesliga. Dafür sprechen natürlich Wettbewerb und Gegner, aber auch die guten Anpassungen der Gladbacher im Verkauf.

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