Borussia Mönchengladbach

Ziele für die neue Saison? Gladbach-Sportdirektor Virkus bleibt bescheiden

Daniel Holfelder
Roland Virkus
Roland Virkus / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Die Planungen für die neue Saison laufen derzeit auf Hochtouren. Wie es aussieht, wird die Borussia kleinere Brötchen backen als in den vergangenen Jahren.


Sportdirektor Roland Virkus, der im Februar die Eberl-Nachfolge antrat, spuckt keine großen Töne, wenn es um die Ziele für die neue Saison geht. Im Interview mit Sky Sport News wird der 55-Jährige gefragt, inwieweit man im kommenden Jahr wieder oben angreifen möchte. Virkus' Antwort fällt zurückhaltend aus:

"Erstmal muss man die Aktualität regeln. Es ist kompliziert, immer noch. Dann ist es letztendlich so, dass man in der neuen Saison einen neuen Anlauf nehmen wird. Dass man dann selbstredend sofort wieder an die internationalen Plätze heranreicht, würde ich jetzt erst mal nicht sagen. "

Man müsse gucken, wie der Kader im Sommer aussehe, ehe man sich konkrete Ziele setzen könne, so Virkus weiter.

Borussia vor Komplett-Umbruch?

Bereits jetzt ist klar, dass Gladbach in Zukunft ohne Matthias Ginter auskommen muss. Der Nationalspieler hat sich gegen eine Vertragsverlängerung entschieden und packt im Sommer seine Koffer. Darüber hinaus laufen die Verträge der Stammkräfte Hofmann, Sommer, Embolo, Thuram, Stindl, Bensebaini und Plea nur noch bis 2023. Da die Fohlenelf nächste Saison nicht international vertreten sein wird, planen einige der genannten Akteure bereits ihren Abgang.

Virkus macht allerdings gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland deutlich: "Sicher werden uns nicht alle diese Spieler verlassen." Vor allem eine Verlängerung mit Hofmann und Kapitän Yann Sommer habe oberste Priorität. Die beiden sollen "das Gesicht unserer neuen Mannschaft sein", erklärt Virkus.

"Neue" Transferstrategie

In Zukunft wolle die Borussia wieder auf eine Personal-Strategie bauen, die man in den letzten Jahren etwas aus den Augen verloren hat, meint der ehemalige Jugendtrainer:

"Zunächst mal müssen wir machen, was wir früher gemacht haben: Wir müssen auf unseren eigenen Nachwuchs setzen. Aber wir müssen auch weiterhin schauen, ob es externe Toptalente gibt, die schon ein bisschen weiter sind als unsere eigenen Jugendspieler. Und dann gibt es vielleicht Spieler, die woanders nicht so gut zurechtkommen, obwohl sie hohes Potenzial haben."


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