Borussia Mönchengladbach

Eberl-Nachfolger: Wird Gladbach beim SC Freiburg fündig?

Yannik Möller
Jochen Saier
Jochen Saier / Thomas Lohnes/GettyImages
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Nach dem unerwarteten Aus von Max Eberl befindet sich Borussia Mönchengladbach auf der Suche nach einem neuen Sportdirektor. Während Rouven Schröder weiter gehandelt wird, gilt auch Freiburgs Jochen Saier als ein Kandidat.


So ehrenhaft und verständlich die Beweggründe von Max Eberl auch sind, Mönchengladbach zu verlassen - er hinterlässt eine hochgradig qualitative Lücke. Der nach wie vor vom Abstiegskampf bedrohte Klub muss sich entsprechend nach einem neuen Sportdirektor umschauen.

Eberls erste Wahl, sein Kaderplaner Steffen Korell, wurde vom Klubs bereits gefragt. Er lehnte allerdings ab, weshalb die Suche nun größere Kreise zieht. Schon seit ein paar Tagen wird Rouven Schröder mit der Borussia in Verbindung gebracht. Auch wenn sich der Sportdirektor von Schalke zuletzt klar pro S04 äußerte, blieb eine vehemente Absage an einen Abgang im Sommer aus.

Freiburgs Saier ein Kandidat für Gladbach - üppiges Gehalt als Vorteil?

Die Sport Bild bringt nun auch Jochen Saier ins Spiel. Beim SC Freiburg war der 43-Jährige erst einige Jahre als Nachwuchskoordinator tätig, übernahm für anderthalb Jahre das Amt des Sportdirektors, ehe er im Herbst 2014 zum Sportvorstand befördert wurde. Nicht nur Christian Streich als Trainer, sondern auch Saier in führender Verantwortung lebt die Freiburger Kontinuität.

Bei der nun angelaufenen Suche hat Gladbach ein finanzielles Ass im Ärmel: da der erst im Winter 2020 verlängerte Eberl-Vertrag eine ordentliche Gehaltserhöhung beinhaltete, kann der Klub mit einem vergleichsweise üppigen Gehalt locken.

Max Eberl
Eberl hinterlässt große Gladbach-Fußstapfen / Sebastian Widmann/GettyImages

So wäre es durchaus möglich, dass auch alteingesessene Sportdirektoren und -vorstände ihren jeweiligen Verein verlassen könnten. Immerhin dürfte ein gutes Gehalt geboten werden, während die Borussia ohnehin den Reiz hat, einer der größten Klubs in Deutschland zu sein. Auch wenn das Erbe des Vorgängers ein sehr großes wäre.

Damit muss die Suche nicht nach zurzeit vereinslosen Kandidaten begrenzt werden. Schröder und Saier etwa wären aus vertraglicher Sicht höchst ambitionierte Ziele. Ersterer komplettiert im Sommer gerade einmal seine erste Saison auf Schalke. Der Freiburg-Macher weiß das SC-Umfeld zu schätzen, würde seinen Status durch diesen Sprung möglicherweise nicht riskieren wollen.


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