Borussia Mönchengladbach

Saudi-Klub ködert Favre mit XXL-Gehalt: Gladbach weiter Favorit

Yannik Möller
Lucien Favre
Lucien Favre / Giuseppe Bellini/GettyImages
facebooktwitterreddit

Borussia Mönchengladbach arbeitet dieser Tage intensiv an der Rückkehr von Lucien Favre. Zugleich versucht ein Klub aus Saudi-Arabien, ihn mit einem satten Gehalt zu ködern. Dennoch bleibt der Bundesligist der Favorit.


Seit Wochen ist es längst ein offenes Geheimnis: Gladbach möchte Lucien Favre zurückholen und mit ihm den freien Trainerposten besetzen. Beide Parteien möchten wieder miteinander arbeiten, nachdem man im Spätsommer 2015 auseinander ging.

Grundsätzlich ist auch soweit alles abgeklärt, doch bleiben letzte Details und Fragen zu klären. Dabei gibt es offenbar den Versuch eines Vereins aus Saudi-Arabien, den Fachmann doch noch zu ködern.

Saudi-Klub bietet XXL-Gehalt - doch Favre will die Gladbach-Rückkehr

Der Erstligist Al-Nassr Riad soll dem Schweizer dafür ein sattes Gehalt anbieten. Wovon die Bild zuerst berichtet hatte, bestätigte nun auch Sky: Favre, so der Plan, soll nicht bei der Borussia unterschreiben. Etwa fünf bis sieben Millionen Euro an Jahresgehalt (netto) soll er verdienen können, sollte er doch noch Al-Nassr unterschreiben.

Ein Gehalt, dass er bei der Fohlenelf definitiv nicht bekommen kann. Zum Vergleich: Adi Hütter wurde mit drei Millionen Euro schon sehr gut bezahlt, für die Verhältnisse des Vereins. Finanziell ist das saudische Angebot also deutlich besser als alles, was Gladbach anbieten kann.

Die gute Nachricht für die Borussia-Fans: Das Angebot soll bereits seit Längeren vorliegen - und vom Coach bereits abgelehnt worden sein. Es ist somit kein Thema mehr.

Stattdessen liegt der Fokus weiterhin auf der anvisierten Rückkehr. Gladbach möchte ihn, er möchte nach wie vor zu Gladbach. Die Verträge sind inzwischen auch nahezu fertig verhandelt. Primär geht es noch um das Personal, das Favre um sich herum versammelt. Somit ist zeitnah mit einer Verkündung zu rechnen.


Alles zu Gladbach bei 90min:

facebooktwitterreddit