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Transfer

Donnarumma bei PSG unglücklich - schnappt Juve zu?

Jan Kupitz
Gianluigi Donnarumma ist bei PSG nur die Nummer zwei
Gianluigi Donnarumma ist bei PSG nur die Nummer zwei / John Berry/Getty Images
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Mit seinem Start bei PSG kann Gianluigi Donnarumma nicht zufrieden sein. In Italien wird bereits spekuliert, dass Juventus Turin sich um den Torhüter bemühen wird, sollte sich dessen Situation in Paris nicht bessern.


Champions League, Leistungsträger, Vize-Kapitän, bei Fans und Mitspielern geschätzt und dazu mit einem dicken Gehalt ausgestattet: Gianluigi Donnarumma hatte bei Milan alles, was er brauchte. Doch er wollte noch mehr.

Getrieben von seinem gierigen Berater Mino Raiola, heuerte Donnarumma in diesem Sommer bei Paris Saint-Germain an. Dort hat er zwar auch die Champions League und ein dickes Gehalt (natürlich noch dicker als bei Milan), doch das wars bislang auch schon. Während die Mailänder mit Mike Maignan einen erstklassigen (und deutlich günstigeren) Ersatz in ihren Reihen haben und rundum glücklich mit ihm sind, hat Donnarumma sein Glück in Paris noch nicht gefunden.

Neymar Jr, Gianluigi Donnarumma, Lionel Messi, Leo Messi, Leandro Paredes, Ander Herrera
Donnarumma (links) muss bislang häufig auf der Bank Platz nehmen / John Berry/Getty Images

Von den ersten neun Pflichtspielen bestritt er bei PSG lediglich zwei - der routinierte Keylor Navas hat zunächst klar die Nase vorn. Zwar wusste Donnarumma, dass der Konkurrenzkampf mit dem Costa-Ricaner alles andere als einfach werden würde, doch mit einem Status als Nummer zwei hat der 22-Jährige garantiert nicht gerechnet.

Die Corriere della Sera hat aus dem Umkreis des Torhüters erfahren, dass er aufgrund der aktuellen Situation nicht glücklich ist. Wie sollte er es auch sein? Im Sommer wurde er Europameister und zum besten Spieler des Turniers ausgezeichnet - die Welt stand ihm offen. Stattdessen fristet er nun ein Reservistendasein.

Szczensy wackelt bei Juve - kommt Donnarumma?

Sollte sich an seiner Situation in den kommenden Monaten nichts ändern (Navas besitzt übrigens noch einen Vertrag bis 2024), so geht die italienische Zeitung davon aus, dass Juventus Turin einen Versuch starten dürfte, um Donnarumma zu sich zu lotsen.

Schon im Sommer galt die Alte Dame als potenzieller Abnehmer für das Milan-Eigengewächs, Raiola hatte erst in der letzten Woche verlauten lasse, dass Juve es vermutlich schon bereue, Donnarumma nicht verpflichtet zu haben.

Wojciech Szczesny leistete sich zu Saisonbeginn zahlreiche Wackler und kostete sein Team bereits einige Punkte. Laut Corriere della Sera gibt es in Turin daher schon einige Überlegungen, die Position zwischen den Pfosten entsprechend umzubauen. Mit Donnarumma hätten die Bianconeri mindestens ein Jahrzehnt lang Ruhe im Tor.

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