Für den Klassenerhalt: So groß ist der Etat des 1. FC Köln in der kommenden Saison

Der 1. FC Köln will am Etat der vergangenen Saison festhalten
Der 1. FC Köln will am Etat der vergangenen Saison festhalten / TF-Images/Getty Images
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Für die frisch abgelaufene Saison bezifferte der 1. FC Köln den Etat auf 50 Millionen Euro. In dieser Größenordnung will man auch in der kommenden Spielzeit an den Start gehen. Das bestätigte Geschäftsführer Alexander Wehrle gegenüber BILD. Dennoch muss auch am Geißbockheim gespart werden.

Nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga lag der Etat erstmals in der Vereinsgeschichte bei 50 Millionen Euro. Trotz der Corona-Krise soll dieser nicht wesentlich verringert werden. Wie BILD berichtet, wollen die Verantwortlichen den sportlichen Erfolg nicht durch hohe Sparmaßnahmen gefährden.

"Wir werden versuchen, unseren bisherigen Etat zu halten beziehungsweise zu reduzieren", bestätigte Geschäftsführer Alexander Wehrle das Vorhaben auf Nachfrage. Die Zielsetzung sei stets, "wettbewerbsfähig zu bleiben". Wie es heißt, sollen lediglich die ausgeliehenen Spieler von der Gehaltsliste gestrichen werden.

Um sich weiter in der Bundesliga festzusetzen, hält der 1. FC Köln am bisherigen Spieleretat fest
Um sich weiter in der Bundesliga festzusetzen, hält der 1. FC Köln am bisherigen Spieleretat fest / Lars Baron/Getty Images

Die abgelaufene Saison beendete der FC nach einem zwischenzeitlichen Formhoch auf dem 14. Tabellenplatz. Weil der VfB Stuttgart nach einem Jahr Abstinenz den Wiederaufstieg feiern durfte und sich Werder Bremen in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim durchgesetzt hat, dürfte sich der Abstiegskampf, an dem auch Arminia Bielefeld, Union Berlin, der FSV Mainz 05 und der FC Augsburg teilnehmen werden, noch enger gestalten als in dieser Spielzeit. Der große Etat soll dabei helfen, sich in der Bundesliga zu etablieren.

Finanzielle Verluste bleiben allerdings nicht aus, solange Zuschauer nicht zu Sportveranstaltungen zugelassen sind. Deshalb werde mit der Sportstätte GmbH über eine Minderung der Stadionmiete verhandelt. Auch würden innerhalb des Klubs Budgets und Projekte zurückgeschraubt. Außerdem sollen die Spieler, der Trainerstab und die Geschäftsführung zum Start der Vorbereitung erneut auf prozentuale Anteile ihrer Monatsgehälter verzichten.