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Mainz arbeitet am festen Verbleib von Eintracht-Leihgabe Kohr

Yannik Möller
Trainer Bo Svensson möchte Dominik Kohr behalten
Trainer Bo Svensson möchte Dominik Kohr behalten / Christof Koepsel/GettyImages
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Mainz 05 würde Dominik Kohr, die Leihgabe von Eintracht Frankfurt, offenbar gerne behalten. Allerdings stellt sich bei einer etwaigen Verpflichtung die Frage des Geldes.


Vor etwa einem Jahr wechselte Dominik Kohr von Eintracht Frankfurt als Leihgabe in die Quasi-Nachbarschaft zu Mainz 05. Für anderthalb Jahre ist er ausgeliehen, sodass er nun in die letzten Monate bei den Nullfünfern geht.

Da Kohr unter Bo Svensson aber ein ebenso wichtiger wie gesetzter Spieler im defensiven Mittelfeld ist, wird eine feste Verpflichtung zum Thema. Laut Bild würde Mainz den 27-Jährigen gerne über den Sommer hinaus halten. Zudem wird spekuliert, dass Kohr selbst wohl durchaus Interesse daran hätte, weiterhin ein bedeutsamer Bestandteil seiner aktuellen Mannschaft zu sein.

Dass er die letzten Partien der Hinrunde wegen seiner Oberschenkelverletzung verpasst hat und auch zurzeit noch immer an der Verletzung laboriert, tut dem grundsätzlichen Plan keinen Abbruch.

Dominik Kohr
Dominik Kohr könnte langfristig in Mainz bleiben / Frederic Scheidemann/GettyImages

Kohr-Rückkehr zur Rückrunde - Mainz müsste teuren Transfer stemmen

Svensson sprach beim kicker diesbezüglich von "einem Rückfall im Aufbautraining". So hätte er ausgerechnet gegen Frankfurt wieder einsatzbereit sein sollen, doch nun müsse man "noch ein paar Wochen warten". Sein Comeback auf dem Platz dürfte, wenn alles wie geplant läuft, innerhalb der ersten Rückrunden-Spieltage kommen.

Bei einer anvisierten Verpflichtung gibt es allerdings eine finanzielle Hürde. Die SGE hat keinen großen Druck, Kohr zu verkaufen - nicht zuletzt wegen seines bis 2024 laufenden Vertrags. Dazu hatte man erst 2019 ganze 8,5 Millionen Euro an Bayer Leverkusen für den Transfer bezahlt. Aktuell wird er auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro geschätzt (via transfermarkt).

Somit müsste Mainz mehrere Millionen Euro locker machen, um den Sechser halten zu können. Für den Klub ein Transfer im oberen Regal. Zur besseren Einordnung: nur für eine Handvoll Akteure wurden am Bruchweg bisher mehr als sechs Millionen Euro gezahlt.

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