DFB-Frauen

Frauen-Nationalmannschaft: Däbritz fällt vier Monate aus - Magull fehlt gegen Frankreich

Daniel Holfelder
Sara Däbritz ist eine feste Größe im DFB-Team
Sara Däbritz ist eine feste Größe im DFB-Team / Maja Hitij/GettyImages
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Nationalspielerin Sara Däbritz hat sich während einer Trainingseinheit ihres Klubs Olympique Lyon eine Verstauchung im Knöchel sowie eine Innenbandverletzung zugezogen. Die 27-Jährige muss sich in der kommenden Woche einer Operation unterziehen und fällt voraussichtlich vier Monate aus.


Das teilte Olympique Lyon am Freitag mit. Einen Tag zuvor hatte Däbritz bereits ihre Teilnahme am Länderspiel gegen Frankreich am 7. Oktober abgesagt. Zum Zeitpunkt der Absage lagen allerdings noch keine näheren Informationen zur Schwere der Verletzung vor. Der DFB hatte lediglich von einer Sprunggelenksverletzung gesprochen. Als Nachrückerin nominierte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg die Hoffenheimerin Chantal Hagel.

Däbritz, die bei der Europameisterschaft im Juli in allen sechs Partien in der Startformation gestanden hatte, ist im DFB-Team eine feste Größe und für die Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland im kommenden Sommer fest eingeplant. Seit dieser Saison ist die gebürtige Oberpfälzerin für Champions-League-Rekordsieger Olympique Lyon aktiv, für den sie an den ersten beiden Spieltagen der Division 1 Féminin auch von Beginn an auflief. Zuvor spielte die Linksfüßerin für Paris Saint-Germain, den FC Bayern und den SC Freiburg.

Auch Magull fällt gegen Frankreich aus

Neben Däbritz muss Martina Voss-Tecklenburg gegen Frankreich auch auf Lina Magull verzichten. Die Kapitänin des FC Bayern fällt wie schon in den Champions-League-Playoffs gegen Real Sociedad wegen einer Corona-Infektion aus. Für Magull berief die Bundestrainerin mit Jana Feldkamp eine weitere Hoffenheimerin ins deutsche Aufgebot.


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