DFB-Frauen

Frauen-EM: Die Titel-Prämie der DFB-Damen

Jan Kupitz
Gwinn und Schüller wollen bei der EM für Furore sorgen
Gwinn und Schüller wollen bei der EM für Furore sorgen / Andrew Katsampes/ISI Photos/GettyImages
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Vom 6. bis 31. Juli findet in England die Fußball-EM der Frauen statt. Die Bild hat enthüllt, welche Prämien den DFB-Damen beim Turnier winken.



Als Rekordchampion der Europameisterschaft zählt die deutsche Nationalmannschaft auch in diesem Sommer zum erweiterten Kreis der Titelfavoriten - wenngleich sich in den vergangenen Monaten gezeigt hat, dass Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg in der Vorbereitung auf das Turnier noch an ein paar Stellschrauben drehen muss. Die letzten Auftritte der DFB-Damen waren nämlich nicht wirklich berauschend.

Doch weil Deutschland eine Turniermannschaft ist und die EM bereits achtmal (!) gewonnen hat, darf man in der Bundesrepublik weiterhin optimistisch auf den Start des Wettbewerbs blicken.

60.000 Euro Prämie bei EM-Titel

Sollten Lea Schüller, Lina Magull und Co. in England den ganz großen Wurf schaffen, würde eine Rekordprämie auf sie warten. Laut Bild-Angaben bekäme jede Spielerin in diesem Fall 60.000 Euro - bei der letzten EM 2017 wären es nur 37.500 Euro gewesen.

Beim Finaleinzug würde der DFB immerhin noch 30.000 Euro an Prämie springen lassen, im Halbfinale würden die Damen 20.000 Euro erhalten. Für den Einzug ins Viertelfinale gäbe es immerhin noch 10.000 Euro.

Im Vergleich zu den Männern sind diese Zahlen dennoch mickrig: Die DFB-Herren hatten für die EM im Vorjahr eine Titelprämie von 400.000 Euro ausgehandelt - möglich ist das, weil die UEFA beim Herren-Turnier deutlich höhere Preisgelder verteilt als bei den Damen (16 Mio. Euro vs. 331 Mio. Euro an gesamten Preisgeldern).


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