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1. FC Union Berlin

Fix: Union Berlin zieht Kaufoption bei Keita Endo

Simon Zimmermann
Apr 30, 2021, 11:20 AM GMT+2
Keita Endo bleibt den Eisernen erhalten
Keita Endo bleibt den Eisernen erhalten | Maja Hitij/Getty Images
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Union Berlin hat bei Keita Endo Nägel mit Köpfen gemacht. Die Eisernen teilten am Freitagvormittag mit, dass man die Kaufoption bei der japanischen Leihgabe von den Yokohama F. Marinos gezogen hat. Über die Länge der Vertragslaufzeit machten die Köpenicker allerdings keine Angabgen.

Der zweifache japanische Nationalspieler kam im vergangenen Sommer aus der Heimat nach Berlin. In bislang 15 Pflichtspielen für die Eisernen gelang dem Außenstürmer ein Treffer. Zwei Muskelverletzungen zu Saisonbeginn konnten den positiven Gesamteindruck von Endo nicht mindern. Der Japaner ist technisch extrem beschlagen und dribbelstark. Dem Offensivspiel von Union Berlin tut er mit diesen Qualitäten merklich gut, auch wenn Endo noch an seiner Effektivität arbeiten muss.

Endo will in Berlin den nächsten Schritt gehen

Der Außenstürmer fühlt sich in Berlin jedenfalls pudelwohl: "Trotz der Sprachbarriere wurde ich hier sehr herzlich aufgenommen. Ich habe mich vom ersten Tag an wohl gefühlt und freue mich jetzt umso mehr, weiterhin Teil der Mannschaft zu sein. Für mich persönlich konnte ich in den bisherigen Spielen schon sehr viele Erfahrungen sammeln und freue mich, in der kommenden Saison mit meinen Teamkollegen wieder in der Bundesliga spielen zu können", erklärte der 23-Jährige.

"Keita hat trotz verletzungesbedingter Ausfälle zu Saisonbeginn und der schwierigen Pandemiesituation bereits gezeigt, welche Qualität er mitbringt. Keita ist ehrgeizig, zielstrebig und sehr talentiert. Er wird die Zeit haben, sich dauerhaft weiterzuentwickeln und uns weiterzuhelfen", glaubt Sportchef Oliver Ruhnert, dass Endo noch wichtiger werden kann.

Wie hoch die Kaufoption am Ende ausgefallen ist, bleibt offen. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten die Klubs Stillschweigen. Endos aktueller Marktwert wird auf 1,3 Millionen Euro geschätzt. Mehr als eine niedrige einstellige Millionensumme dürfte der Japaner nicht gekostet haben.

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