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FC Chelsea: So lief das Premier-League-Debüt für Werner und Havertz

Timo Werner holte direkt einen Elfmeter raus
Timo Werner holte direkt einen Elfmeter raus | Pool/Getty Images

Am Montagabend gaben Timo Werner und Kai Havertz ihr Pflichtspiel-Debüt für den FC Chelsea. Die beiden deutschen Nationalspieler feierten bei Brighton & Hove Albion einen 3:1-Erfolg, deuteten in ihren ersten Premier-League-Minuten aber an, dass sie noch etwas Anpassungszeit benötigen.

Zum Auftakt der neuen Saison hielt Chelsea-Coach Frank Lampard an seinen Grundzügen fest. Der 42-jährige Engländer vertraute in seiner Startaufstellung auf eine 4-2-3-1-Grundformation, in der Werner in der Sturmspitze und Havertz auf der rechten Außenbahn begann.

Dass letzterer in der Offensive nahezu jede Position bekleiden kann, deutete er bei Bayer Leverkusen an, Havertz und Flügelpartner Mason Mount waren auf der Außenbahn letztlich jedoch verschenkt. Bis zu seiner Auswechslung gegen Callum Hudson-Odoi in der 80. Minute nahm der gebürtige Aachener kaum am Spiel teil, leitete keine gefährliche Szenen ein und blieb überwiegend blass.

Kai Havertz
In seinem ersten Pflichtspiel für Chelsea blieb Kai Havertz blass | Pool/Getty Images

"Es war ein schwieriges Spiel", gab sich Havertz nach der Partie entsprechend bescheiden (via Vereinswebsite). "Ich hatte einen langen Urlaub und konnte nur fünf, sechs Tage mit der Mannschaft trainieren. Wichtiger ist aber, dass wir gewonnen haben."

Lampards Lob für Werner

Besser lief das Debüt für Werner. Der Ex-Leipziger deutete seine Qualitäten mit Tempoläufen in die Tiefe an und holte in der 21. Minute nach einem fatalen Fehlpass von Brightons Steven Alzate einen Strafstoß heraus, den Jorginho sicher verwandelte. In der Folge hatte Werner einige Abschlussmöglichkeiten, die beste Gelegenheit vereitelte Brighton-Keeper Mathew Ryan in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit.

"Er wird eine echte Gefahr sein."

Frank Lampard über Timo Werner

"Ich bin sehr zufrieden mit Timo. Ich weiß, welche Qualitäten er in unser Spiel einbringen wird", lobte Lampard den Angreifer im Anschluss (via Daily Mail). "Wir haben seinen Speed gesehen, als er den Elfmeter herausgeholt hat. Er wird eine echte Gefahr sein. Er ist ein sehr mobiler Stürmer, der so viel für uns tun kann."

Am kommenden Sonntag werden beide allerdings noch eine Schippe drauflegen müssen, wenn Chelsea an der Stamford Bridge den FC Liverpool empfängt. Der amtierende Meister kam bereits am Samstag zum Zug und setzte sich in einem wilden Spiel mit 4:3 gegen Aufsteiger Leeds United durch.