FC Chelsea

FC Chelsea hat die Nase vorn im Rennen um Aurélien Tchouaméni!

Guido Müller
Von allen Großen Europas gejagt: Aurélien Tchouaméni
Von allen Großen Europas gejagt: Aurélien Tchouaméni / Jonathan Moscrop/GettyImages
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Derzeit gilt Aurélien Tchouaméni von der AS Monaco als eine der heißesten Aktien auf dem internationalen Spielermarkt. Mit seiner abgeklärten Spielweise hat sich der 21-Jährige in den letzten Monaten eindrucksvoll in den Fokus gespielt und das Interesse sämtlicher Big Shots auf sich gezogen. Die Nase vorn im Rennen um den Heißbegehrten scheint nun der FC Chelsea zu haben.


So zumindest berichtet es die spanische Marca in ihrer gestrigen Ausgabe. Demnach sollen sich die Blues nicht nur in das Wettbieten um den defensiven Mittelfeldspieler eingeklinkt haben - sondern auch die feste Absicht haben, dieses am Ende zu gewinnen.

Geld spielt bei den Londonern bekanntermaßen nur eine untergeordnete Rolle. Dank Roman Abramovic hat man es schlichtweg an der Stamford Bridge.

Zumal für Spieler von der Klasse eines Tchouaméni. Denn der verzeichnet seit knapp zwei Jahren eine schwindelerregenden Entwicklung.

Die AS Monaco wird schon zu klein für Tchouaméni

2011, und mit elf Jahren, zum einstigen Spitzenklub Girondins Bordeaux gekommen, durchlief der im nordfranzösischen Rouen geborene Tchouaméni bei den Südfranzosen sämtliche Jugendabteilungen und wurde im Alter von 18 Jahren zu den Profis hochgezogen.

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Tchouaméni während seiner Zeit bei Girondins Bordeaux - hier in einem Spiel gegen seinen heutigen Arbeitgeber AS Monaco / NICOLAS TUCAT/GettyImages

Dort wiederum benötigte er nur eineinhalb Jahre, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Der von Niko Kovac trainierten AS Monaco war er im Januar 2020 satte 18 Millionen Euro wert. Eine gute Investition der Monegassen.

Denn seit dem Oktober 2020 hat der ballstarke Abräumer vor der Abwehr seinen Marktwert mal eben mehr als verdoppelt. Und selbst die 35 Millionen Euro, die er nun laut transfermarkt.de wert ist, erscheinen angesichts der heutzutage gehandelten Summen eher wie ein Schnäppchen.

Aurelien Tchouameni
Schon in jungen Jahren wurde Tchouaméni zu einer Säule im Spiel der AS Monaco / Juan Manuel Serrano Arce/GettyImages

Starke Auftritte mit der französischen Nationalmannschaft

Zu der Marktsteigerung beigetragen haben (neben den Darbietungen in der französischen Liga) sicherlich auch Tchouaménis überzeugende Auftritte in der französischen A-Nationalmannschaft. Inmitten von Monsterspielern wie Kylian Mbappé, Paul Pogba oder Antoine Griezmann, um nur ein paar zu nennen, durfte Tchouaméni im vergangenen Oktober erstmals in der Startelf auflaufen.

Im Rahmen des diesjährigen Nations-League-Finales war am 10. Oktober kein geringerer als Spanien der Gegner.

Und Tchouaméni, der zuvor erst vier Teilzeiteinsätze während der regulären WM-Qualifikation nebst einem Kurzeinsatz (von 15 Minuten) im Nations-League-Halbfinale gegen Belgien absolviert hatte, agierte, als wäre er schon seit Jahren bei "les Bleus" dabei.

Mit 49 Ballkontakten hatte er hinter Paul Pogba (78) und Jules Koundé (58) die drittmeisten seines Teams. Darüber hinaus blieb er so gut wie fehlerfrei - und zeigte auch eine enorme physische Präsenz.

Aurelien Tchouameni, Rodri Hernandez
Bei seinem Startelf-Debüt für die Equipe Tricolore zeigte Tchouaméni (hier im Duell mit Spaniens Rodri) eine beeindruckend abgeklärte Leistung / Soccrates Images/GettyImages

Die beeindruckende Liste französischer Sechser, in der Namen wie Patrick Vieira, Claude Makélélé, N'Golo Kanté oder Blaise Matuidi dem Fußball-Liebhaber wie Musik in den Ohren klingen, wird also mit Spielern wie Aurélien Tchouaméni oder auch Real Madrids Eduardo Camavinga weiter fortgeschrieben.

Dem Noch-Monegassen dürfte eine ähnlich erfolgreiche Karriere wie den Genannten offen stehen.

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