Bayern München

FC Bayern: Die voraussichtliche Aufstellung gegen den FC Augsburg

Philipp Geiger
Muss in den kommenden Wochen auf Lucas Hernandez verzichten: Julian Nagelsmann
Muss in den kommenden Wochen auf Lucas Hernandez verzichten: Julian Nagelsmann / Markus Gilliar - GES Sportfoto/GettyImages
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Nach dem 2:0-Heimerfolg gegen den FC Barcelona geht es für den FC Bayern München in der Bundesliga mit dem bayerischen Derby weiter. Am Samstagnachmittag (Anpfiff 15:30 Uhr) ist der deutsche Rekordmeister beim FC Augsburg zu Gast. Nach drei Unentschieden in Folge soll vor der Länderspielpause wieder ein Dreier her.


"Wir sind tabellarisch, aber auch punktemäßig etwas hinten dran", betonte Julian Nagelsmann auf dem Pressetalk am Freitagmittag. Fußballerisch betrachtet habe man zuletzt eine gute Phase gehabt und auch in den Statistiken sei der FC Bayern überall weit vorne. "Inhaltlich war es gut, ergebnistechnisch haben wir es uns natürlich anders vorgestellt als mit den letzten drei Spielen", so der 35-Jährige.

Der FC Augsburg habe seinen Kader grundsätzlich gut verstärkt, erklärte der Bayern-Coach. Die Mannschaft von Enrico Maaßen agiere mit sehr vielen langen Bällen und suche häufig aus der Distanz den Abschluss. "Sie gehen auch auf den zweiten Ball und flanken früh. Da geht es mehr ums Arbeiten als ums Brillieren", analysierte Nagelsmann. "Sie haben eine klare Idee, die oft sehr schnörkellos ist, aber unangenehm zu verteidigen, weil sie eine gute Präsenz auf zweite Bälle haben."

Für seine Mannschaft gelte es in Augsburg, die Chancen, "die wir uns erspielen, zu nutzen. Dann bin ich guter Dinge, dass wir mit einem Sieg in die Länderspielpause gehen", zeigte sich der Übungsleiter optimistisch.

Lange Pause für Hernandez - Upamecano & Pavard einsatzfähig

Die Freude über den zweiten Gruppensieg in der Champions League wurde durch die Verletzung von Lucas Hernandez etwas getrübt. Der 26-Jährige hat sich kurz vor Spielende einen Muskelbündelriss im Adduktorenbereich zugezogen und wird mehrere Wochen ausfallen. Verletzungsbedingt stehen auch Bouna Sarr (Knie-OP) und Kingsley Coman (Muskelfaserriss) nicht zur Verfügung.

Dayot Upamecano und Benjamin Pavard hingegen, die gegen Barcelona kleinere Blessuren erlitten haben, sind einsatzfähig. "Upa wird heute wieder trainieren und kann spielen", gab Nagelsmann zu Protokoll. "Benjamin Pavard hat gestern schon trainiert und ist fit."

Die voraussichtliche Bayern-Aufstellung gegen Augsburg

Noussair Mazraoui
Wird gegen Augsburg in der Startelf stehen: Noussair Mazraoui / BSR Agency/GettyImages

TW: Manuel Neuer - Zwischen den Pfosten steht wie gewohnt der Nationalkeeper.

RV: Noussair Mazraoui - Der Neuzugang erhielt von Nagelsmann eine Startelfgarantie. Pavard erhält somit wohl eine Pause.

IV: Dayot Upamecano - Nimmt der Ex-Leipziger zunächst auf der Bank Platz, ist auch Pavard eine Option für die Innenverteidigung.

IV: Matthijs de Ligt - Für den verletzten Hernandez rückt der niederländische Nationalspieler in die Startelf.

LV: Alphonso Davies - Der letzte freie Platz in der Viererkette ist für Davies reserviert.

ZM: Joshua Kimmich - "Wenn es die Situation zulässt, werden wir ihm Pausen geben. Morgen wird er aber wohl beginnen", erklärte Nagelsmann.

ZM: Leon Goretzka - Gegen Barcelona lieferte Goretzka nach seiner Einwechslung eine gute Vorstellung ab. Daher könnte der Nationalspieler den Vorzug vor Marcel Sabitzer erhalten.

RA: Leroy Sané - Auf der rechten Außenbahn wird voraussichtlich wieder der Ex-Schalker beginnen.

OM: Jamal Musiala - Der Youngster könnte auch als zweite Spitze starten.

LA: Sadio Mané - Am Dienstagabend wusste Mané zwar nicht als Linksaußen zu überzeugen, der Neuzugang dürfte jedoch wieder auf der gleichen Position auflaufen.

MS: Thomas Müller - In den letzten drei Ligaspielen blieb der Weltmeister ohne Torbeteiligung. Serge Gnabry wird wohl erneut mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen müssen.

FC Bayern gegen FC Augsburg: Voraussichtliches Spielsystem

Mit Blick auf das Spielsystem des deutschen Rekordmeisters stellt sich nur die Frage, wie Nagelsmann seine Offensive auflaufen lässt. Neben dem 4-2-3-1-System ist auch eine Formation mit Doppelspitze (4-2-2-2) denkbar. Die Übergänge sind in dieser variablen Besetzung ohnehin fließend.

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