Bayern München

FC Bayern: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Eintracht Frankfurt

Philipp Geiger
Will den Sechs-Punkte-Abstand zum BVB halten: Julian Nagelsmann
Will den Sechs-Punkte-Abstand zum BVB halten: Julian Nagelsmann / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Der FC Bayern München ist am Samstagabend im Topspiel gegen Eintracht Frankfurt (Anpfiff 18:30 Uhr) gefordert. Mit den Hessen hat der deutsche Rekordmeister noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel kassierte der Tabellenführer vor heimischem Publikum trotz zwischenzeitlicher Führung die erste Saisonniederlage (1:2).

"Wir wollen den Sechs-Punkte-Abstand halten", betonte Julian Nagelsmann auf dem Pressetalk am Freitagnachmittag. Der Bayern-Coach ist sich jedoch auch darüber bewusst, dass auf seine Mannschaft eine schwere Aufgabe wartet. "In Frankfurt ist es nicht einfach. Sie haben eine gute Galligkeit in Verbindung mit den eigenen Fans", so der 34-Jährige. "Sie hatten einen schlechten Start, haben dann aber sehr attraktiv gespielt." Die SGE überzeuge zudem mit guten Abläufen und einer guten Disziplin. "Gegen Bayern zu spielen, ist immer etwas Besonderes, da ist die Gier nochmal größer", führte der Flick-Nachfolger weiter aus.

Auf der Pressekonferenz äußerte sich Nagelsmann auch zum Thema taktische Grundordnung, das seiner Meinung nach "im deutschen Fußball viel zu viel diskutiert wird. Man sieht sie so selten, da ein Fußballspiel kein Start-Stop-Spiel ist wie z.B. American Football", sagte der Übungsleiter. "Es gibt bei uns ständige Wechsel." Wichtig sei, wie man etwas mit Leben füllt. In der Bayern-Grundordnung der letzten Jahre (4-2-3-1) habe man zuletzt "die schlechtesten Halbzeiten, zum Beispiel Bochum", abgeliefert. "Ich diskutiere da zwar gerne mit, aber wir entscheiden das im Trainerteam, in welcher Formation wir spielen", stellte der gebürtige Landsberger klar.

Fortschritte bei Goretzka - Müller positiv getestet

Verzichten muss Nagelsmann am Samstagabend auf Alphonso Davies (Pause nach leichter Herzmuskelentzündung), Manuel Neuer (Lauftraining nach Meniskus-OP), Corentin Tolisso (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Leon Goretzka (Patellasehnenprobleme) und Thomas Müller, der Anfang der Woche erneut positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

"Thomas geht es recht gut, der Schnupfen ist weg, darüber sind wir glücklich. Natürlich gibt es noch die obligatorischen Untersuchungen", erklärte Nagelsmann, der sich auch zum aktuellen Stand bei Goretzka äußerte: "Leon bewegt sich wieder schneller. Ich freue mich für ihn, es gibt Schritte in die richtige Richtung."

Manuel Neuer
Arbeitet am Comeback: Manuel Neuer / Sebastian Widmann/GettyImages

Im Vergleich zum jüngsten 4:1-Heimerfolg gegen Greuther Fürth könnte Nagelsmann sein Spielsystem wieder umstellen und in der Defensive zu einer Dreierkette, die von Benjamin Pavard, Niklas Süle und Lucas Hernandez gebildet werden könnte, zurückkehren. Dayot Upamecano ist ebenfalls ein Kandidat. Zwischen den Pfosten steht Neuer-Vertreter Sven Ulreich. Für den Platz im zentralen Mittelfeld neben Joshua Kimmich bewerben sich Marcel Sabitzer und Marc Roca.

Auf den beiden Außenbahnen werden Serge Gnabry und Kingsley Coman, der am letzten Spieltag angeschlagen fehlte, erwartet. "King geht es wieder top, er wird morgen Abend wieder zur Verfügung stehen", freute sich Nagelsmann. Im offensiven Mittelfeld ist Jamal Musiala "der Kandidat Nummer eins, um Thomas zu ersetzen", so der Bayern-Coach. Leroy Sané und Robert Lewandowski komplettieren die Startelf.

Die voraussichtliche Bayern-Aufstellung gegen Eintracht Frankfurt im Überblick:

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