Neben Barça auch Real Madrid dran - aber Pavard hat ein Problem

Henry Einck
Benjamin Pavard
Benjamin Pavard / Maja Hitij/GettyImages
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Bei Benjamin Pavard bahnt sich ein Wechsel im kommenden Sommer an. Der Verteidiger scheint über viele Optionen zu verfügen. Einige Top-Clubs sollen Interesse zeigen. Bis dahin wird Pavard beim FC Bayern gebraucht. Die Personallage könnte für ihn langfristig aber zum Problem werden.


Das Thema begleitet die mediale Berichterstattung um den FC Bayern München seit Wochen: Verlässt Benjamin Pavard (26) den Rekordmeister im kommenden Sommer? Zum aktuellen Zeitpunkt deutet vieles auf einen Wechsel hin. Bis dahin wird Pavard bei den Bayern gebraucht.

Nach den Ausfällen von Lucas Hernández (26) und Noussair Mazraoui (25) ist die personelle Besetzung auf den Außenverteidigerpositionen dünn. Pavard ist aktuell wohl der einzige Verteidiger im Kader, der die rechte Seite auf Spitzenniveau bespielen kann. In der anstehenden heißen Phase der Saison wird der Franzose demnach viel Einsatzzeit bekommen. Was prinzipiell gut ist, um sich für einen Wechsel im Sommer zu Top-Clubs zu empfehlen, könnte für Pavard zum Problem werden.

Wie Sky-Transferexperte Florian Plettenberg bei Transfer Update - die Show erklärt, ist die vorgesehene Position ein Problem. "Er will lieber in der Innenverteidigung spielen. Da muss er erst einmal einen Klub finden, der jetzt sagt: 'Wir kaufen ihn als Innenverteidiger', obwohl er die ganze Zeit hinten rechts spielt. Das ist momentan Pavards größtes Dilemma", so Plettenberg.

Pavard tendiert zu Bayern-Abschied

Zum aktuellen Zeitpunkt tendiert Pavard nach Sky-Informationen zu einem Bayern-Abschied am Saisonende. Im Frühjahr sollen noch einmal Gespräche mit den FCB-Verantwortlichen geführt werden, diese fokussieren sich gerade auf die Vertragsverlängerung von Eric-Maxim Choupo-Moting (33). Auch Verlängerungen mit Thomas Müller (33), Manuel Neuer (36) und Lucas Hernández, deren Verträge bis Juni 2024 laufen, sollen Vorrang haben.

Dass Pavard doch noch beim amtierenden deutschen Meister verlängert, ist aktuell sehr unwahrscheinlich, gilt weiterhin aber nicht als komplett ausgeschlossen. Sportvorstand Hasan Salihamidzic äußerte sich zu dem Thema kürzlich zurückhaltend. "Benji ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Er hat eine Aufgabe beim FC Bayern und er fühlt sich bei uns sehr wohl. Wir werden versuchen, zusammen Erfolg zu haben", so Salihamidzic.

In der Gerüchteküche steht seit langer Zeit der FC Barcelona hoch im Kurs. Damit würde Pavard seinem ehemaligen Teamkollegen Robert Lewandowski (34) folgen, der im vergangenen Sommer zu den Katalanen wechselte. Der kicker berichtete kürzlich, dass auch Real Madrid Interesse hinterlegt haben soll. Hier zeigt sich aber offensichtlich Pavards Problem: Beide Clubs sind wohl auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger. Im Abwehrzentrum sind sowohl Barça (Araújo, Koundé, Christensen, García) als auch Real (Militão, Alaba, Rüdiger, Fernández, Vallejo) aktuell quantitativ gut besetzt.


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