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Bayern München

Yusuf Kabadayi: Bayern-Youngster weckt Interesse bei der Bundesliga-Konkurrenz

Simon Zimmermann
Yusuf Kabadayi im Trikot der deutschen U18-Nationalmannschaft
Yusuf Kabadayi im Trikot der deutschen U18-Nationalmannschaft / Jasmin Walter/Getty Images
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Auf dem Bayern-Campus gilt Yusuf Kabadayi als eines der größten Hoffnungen. Der 17-Jährige hat sich nun schwer an der Schulter verletzt. Das Interesse der Bundesliga-Konkurrenz soll der Angreifer dennoch geweckt werden. Vor allem, weil sein Vertrag im kommenden Sommer ausläuft.


Yusuf Kabadayi trägt seit 2012 das Trikot des FC Bayern. Der 17-jährige Deutsch-Türke gilt als eines der größten Talente auf dem Bayern-Campus. In der aktuellen Saison pendelt der Angreifer zwischen der U19 und der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters.

Sieben Tore und eine Vorlage in elf Einsätzen in der U19 Bundesliga, der Regionalliga Bayern und der UEFA Youth League sind eine mehr als ordentliche Quote. Zumal Mittelstürmer Kabadayi häufig auch auf dem linken Flügel zum Einsatz kam.

Schulter-Verletzung: Kabadayi fällt Rest des Jahres aus

Der zweite Einsatz in der Youth League war für Kabadayi aber besonders schmerzvoll. Nicht nur wegen der krachenden 0:4-Niederlage gegen Dynamo Kiew. Sondern vor allem, weil der 17-Jährige nach 74 Minuten verletzt ausgewechselt werden musste. Kabadayi zog sich eine Schultereckgelenksprengung zu, bei der zwei der drei Bänder in der Schulter gerissen sind. Was für den Sturm-Youngster das Ende des Fußball-Jahres 2021 bedeutet.

Bundesliga-Konkurrenz hat Kabadayi im Blick

Für den FC Bayern ist die Situation bei Kabadayi ohnehin leicht angespannt. Der Vertrag mit dem Stürmer läuft im kommenden Sommer aus. Wie der kicker berichtet haben bereits einige Bundesligisten ein Auge auf den deutschen U18-Nationalspieler geworfen.

Die Verantwortlichen wollen den Vertrag mit dem Eigengewächs aber sehr gerne verlängern. Aufgrund dessen Verbundenheit zum Klub sollte dies durchaus möglich sein. Dafür braucht es aber eine klare Zukunftsperspektive für den 17-Jährigen.

Zunächst heißt es für Kabadayi aber erstmal wieder fit werden.

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