Bayern München

Weniger ist mehr: Nagelsmann hat seine Taktik-Lektion gelernt

Dominik Hager
Julian Nagelsmann hat das Taktik-Pensum reduziert
Julian Nagelsmann hat das Taktik-Pensum reduziert / Markus Gilliar - GES Sportfoto/GettyImages
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Julian Nagelsmann hat in seiner ersten Saison als Bayern-Trainer nur bedingt eine gute Figur gemacht. Nicht nur erfolgstechnisch, sondern auch spielerisch konnte er nicht ganz das in die Wege leiten, was man sich erhofft hatte. Oftmals wurde der Coach dafür kritisiert, zu häufig die Taktik zu wechseln und zu kompliziert agieren zu lassen. Insbesondere in den wichtigen Spielen sprachen sich einige im Team für bewährte Ausrichtungen aus. Nun scheint auch bei Nagelsmann eine Art Einsicht eingekehrt zu sein.


Nach der Devise "weniger ist mehr" läuft das Bayern-Spiel in dieser Saison um einiges flüssiger, als es zuletzt insbesondere in der Rückrunde der Vorsaison der Fall war. Julian Nagelsmann hat seine Lehren aus der Vergangenheit gezogen und seinen Stil für den maximalen Erfolg angepasst.

"Wir machen immer noch sehr viel Taktik-Arbeit, aber wir haben es auf ein bis zwei Formationen reduziert", erklärte der Coach im Rahmen der PK im Vorfeld des Pokal-Matches gegen Viktoria Köln. Dies verleihe den Spielern "mehr Sicherheit".

Nagelsmann setzt auf Automatismen

Für den Erfolg ist es eben unerlässlich, dass die Spieler wissen, was von ihnen in welcher Situation verlangt wird, sie aber trotzdem einen gewissen kreativen Freiraum erhalten. "Es ist einfacher, wenn die Automatismen klar sind. Die Spieler können auf dem Feld ihre eigenen Entscheidungen treffen. Alles läuft gut", zeigte sich Nagelsmann optimistisch.

Tatsächlich konnten die Bayern in der laufenden Saison im Spiel mit dem Ball in jeder Partie überzeugen, wenngleich gegen die Fohlen nur ein 1:1-Unentschieden heraussprang.


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