Bayern München

Klage abgelehnt: FC Bayern verliert vor Gericht gegen Ticket-Händler

Dominik Hager
Der FC Bayern hat einen Rechtsstreit mit einem Ticket-Händler verloren
Der FC Bayern hat einen Rechtsstreit mit einem Ticket-Händler verloren / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Es ist nichts Neues, dass der FC Bayern vor Gericht eine nicht ganz so sensationelle Erfolgsquote hat wie auf dem Fußballplatz. Der deutsche Rekordmeister hat laut Angaben von sport.de nun bei einem Rechtsstreit mit einem Ticket-Händler den Kürzeren gezogen.


Das Oberlandgericht München hat eine Klage des FC Bayern gegen einen Ticket-Händler abgewiesen. Doch was war eigentlich geschehen? Die Bayern wollten gegen einen Verkäufer vorgehen, der Fußball-Tickets auf dem nicht autorisierten Zweitmarkt zu Geld machen wollte.

Der FC Bayern hatte im Jahr 2019 zu Testzwecken zwei Eintrittskarten für das Champions-League-Heimspiel gegen den FC Liverpool gekauft. Obwohl der Originalpreis für die Tickets 1.200 Euro betrug, musste mit 6.050 Euro mehr als das Fünffache bezahlt werden.

Im Dezember 2020 wurde der Beklagte zunächst vom Landesgericht verurteilt, jedoch ging der Ticket-Händler erfolgreich in Berufung, da die Beweislast gegen ihn nicht ausgereicht haben soll. Nach dem erneuten Scheitern vor Gericht, lehnten es die Münchner ab, noch mal Widerspruch gegen Urteil einzulegen.


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