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Sané-Transfer für Coman "kein Problem" - Bayern-Abschied nur unter einer Bedingung

Yannik Möller
Kingsley Coman sieht keinen Zusammenhang zwischen dem möglichen Sané-Transfer und seiner Zukunft
Kingsley Coman sieht keinen Zusammenhang zwischen dem möglichen Sané-Transfer und seiner Zukunft / Jean Catuffe/Getty Images
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Beim FC Bayern München gehört Kingsley Coman zu den wichtigen Flügelspielern, die Fans hoffen auf konstant starke Leistungen ohne weitere Verletzungen. Der junge Franzose betont, dass er sich in München wohl fühlt und über den möglichen Transfer von Leroy Sané freuen würde - dieser hätte auch keine direkten Auswirkungen auf seine Zukunft.

Noch immer ist Leroy Sané das oberste Transferziel für Bayern München, in der kommenden Sommerpause soll er endlich kommen - die Verhandlungen mit Manchester City laufen. Augenscheinlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann der deutsche Nationalspieler zum FCB wechselt. Der dann vermutlich größte Konkurrent im Team, Kingsley Coman, macht sich jedoch keine Sorgen deswegen.

Coman sieht Sané-Transfer professionell entgegen: "Das wäre kein Problem für mich"

Gegenüber der Sport Bild erklärt er, dass er sich über die Verpflichtung Sanés sogar freuen würde: "Er ist ein sehr guter Spieler. Es ist normal, dass der FC Bayern einen Spieler wie ihn holen will."

Auswirkungen auf seine Rolle und seinen Platz in der Mannschaft sieht der 23-Jährige jedoch nicht, wie er auch mit Rückblick auf seine Vergangenheit in München erklärt: "Als ich zum FC Bayern gekommen bin, hatten wir Franck Ribery, Arjen Robben, Douglas Costa und mich." Dazu sei er noch ein sehr junger Spieler gewesen - daran könne man sehen, "dass das kein Problem für mich ist", so Coman weiter.

Coman wird sich voraussichtlich mit Sané als Konkurrenten arrangieren müssen
Coman wird sich voraussichtlich mit Sané als Konkurrenten arrangieren müssen / Chloe Knott - Danehouse/Getty Images

Vielmehr sei es "besser für die Mannschaft, wenn es viele Spieler auf diesem Niveau gibt", gibt sich der Flügelspieler sachlich und professionell. Dabei stellt er eindeutig fest: "Wenn Sané käme, wäre das kein Problem!" Ein Problem könne nur dann entstehen, wenn der Verein zu ihm sage, dass er nun nicht mehr gebraucht werde.

Daran glaubt Coman allerdings nicht, wie er betont: "Ich glaube, dass der Verein weiß, was er an mir hat. Die Situation von Leroy Sané hat nichts mit meiner eigenen Zukunft zu tun." Zusätzlich verweist er auf seinen noch bis 2023 datierten Vertrag, sodass er keinerlei Zeitdruck verspüre.

An potenzielle Probleme bezüglich der vorhandenen Positionen glaubt der französische Nationalspieler ebenfalls nicht: "Ich spiele lieber links als rechts, das Gleiche gilt aber auch für Serge Gnabry. Deswegen wechseln wir uns ab." Eine potenzielle Vorgehensweise für die Zukunft? Fraglich, ob ein solches Vorgehen mit einem weiteren Konkurrenten, der mit dem Status des neuen Prestige-Transfers kommt, auf diesem Niveau gut gehen kann. "Die Hauptsache", so Coman, sei für ihn, "dass ich auf dem Platz stehe."

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