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Bayern München

FC Bayern Aufstellung: So könnten die Bayern gegen den 1. FC Köln spielen

Florian Bajus
Muss aus einem Mini-Kader eine geeignete Startaufstellung für die kommende Partie zaubern: Bayern-Trainer Hansi Flick
Muss aus einem Mini-Kader eine geeignete Startaufstellung für die kommende Partie zaubern: Bayern-Trainer Hansi Flick / Alexander Hassenstein/Getty Images
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Nach dem Ausrufezeichen in der Champions League gegen Lazio bekommt es der FC Bayern mit dem 1. FC Köln zu tun. Für welche Startelf könnte sich Hansi Flick entscheiden?

Der FC Bayern will in allen Wettbewerben so erfolgreich wie möglich sein - doch in der Champions League legt der Titelverteidiger regelmäßig eine Schippe drauf, wie die Mannschaft unter der Woche in Rom unter Beweis gestellt hat. Gegen Lazio machten die Münchner von Beginn an Druck, präsentierten sich viel wacher und robuster als noch bei der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende (1:2), gingen früh durch Robert Lewandowski in Führung und setzten sich mit 4:1 durch.

Das Tor zum Viertelfinale ist weit aufgestoßen, bis zum Rückspiel sind es allerdings noch zweieinhalb Wochen. In der Zwischenzeit warten nicht unwichtige Bundesligaspiele, nachdem der Vorsprung auf RB Leipzig um fünf Zähler geschmolzen ist und nur noch zwei Punkte beträgt.

Mit dem Schwung aus der Lazio-Partie will der FC Bayern auch in der Bundesliga wieder gewinnen
Mit dem Schwung aus der Lazio-Partie will der FC Bayern auch in der Bundesliga wieder gewinnen / Giampiero Sposito/Getty Images

An diesem Wochenende geht es für die Münchner gegen eine der harmlosesten Offensivmannschaften der Bundesliga: Den 1. FC Köln. Die Mannschaft von Markus Gisdol erzielte erst 20 Tore in 22 Spielen, nur Arminia Bielefeld (18) und der FC Schalke (15) trafen noch seltener. Der FC Bayern steht wiederum bei 62 Toren, gibt ligaweit klar den Ton an - Frankfurt und Borussia Dortmund stellen mit vergleichsweise "nur" 45 Treffern die zweitbesten Sturmreihen.

Im Kern konzentrieren sich die Kölner auf eine tiefe Grundordnung, in der das Zentrum dicht gemacht werden soll. Über Ballgewinne und Tempo auf den Außenbahnen und in der Sturmspitze sollen Umschaltsituationen gekonnt genutzt werden, die vielen langen Bälle sind häufig jedoch zu unpräzise. Wirklich konstruktiv spielt der FC selten nach vorne, angesichts der jüngsten Leistungen gegen die Eintracht (0:2) und den VfB Stuttgart (0:1) scheint der Derby-Sieg über Borussia Mönchengladbach (2:1) mehr ein Zufallsprodukt gewesen zu sein.

Flick fehlt der Handlungsspielraum: Gleiche Startelf wie gegen Lazio?

Für die Bayern, die sich im Hinspiel knapp mit 2:1 durchgesetzt haben, bedeutet die Herangehensweise des Gegners, dass es viel Geduld, Bewegung und Passschärfe brauchen wird, um das kompakte 5-3-2 auseinanderzuziehen und Räume zu kreieren. Die Qualitäten eines Thomas Müller wären in diesem Falle besonders wichtig, der offensive Mittelfeldspieler wird am Samstag im Kader stehen, wie Trainer Hansi Flick auf der PK bestätigte. Ob und wie lange er zum Einsatz kommt, ließ Flick dagegen offen. Fehlen dürfte Benjamin Pavard, auch Douglas Costa fällt aus - Serge Gnabry kehrt hingegen in den Kader zurück.

Trotz der hohen Belastung dürfte sich die Startelf im Vergleich zum Gastspiel in Rom kaum verändern - Hansi Flick fehlen schlicht die Optionen. Dementsprechend dürfte sich die Viererkette vor Manuel Neuer erneut aus Niklas Süle, Jerome Boateng, David Alaba und Alphonso Davies zusammensetzen, während Joshua Kimmich und Leon Goretzka voraussichtlich die Doppelsechs bilden werden. Die offensive Dreierreihe könnte aus Leroy Sané, Jamal Musiala und Kingsley Coman bestehen, während Robert Lewandowski in der Spitze starten dürfte.

Die voraussichtliche FCB-Startelf im Überblick:

So könnte der FCB gegen Köln beginnen
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