Max Meyer

Ex-Schalker Meyer sieht für sich "keine schlechte Karriere"

Yannik Möller
Max Meyer
Max Meyer / BSR Agency/GettyImages
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Seit seinem Krach bei Schalke 04 und dem Wechsel vor vier Jahren hat Max Meyer nirgends mehr richtig Fuß fassen und überzeugen können. Eine schlechte oder vergeudete Karriere sieht er seinerseits aber nicht.


Im Sommer 2018 gingen Max Meyer und Schalke im Streit auseinander. Es waren Monate, in denen er nur noch auf der Bank oder gar auf der Tribüne saß und wo die Erzählung von Christian Heidel, sein Berater hätte ihn als "Weltklasse-Spieler" bezeichnet, im Fokus stand.

Seitdem hat er nirgends mehr eingeschlagen. Schon sein Wechsel zu Crystal Palace, wenngleich in die Premier League, zeigte, dass er und sein Berater die eigenen Chancen wohl überschätzt hatten. Mit Stationen beim 1. FC Köln, Fenerbahce und dem FC Midtjylland zogen die Jahre ins Land. Zur aktuellen Saison ist er in die Schweiz, zum FC Luzern gewechselt.

Meyer möchte Werdegang nicht als schlecht bezeichnen

Im Gespräch mit dem Blick sprach er unter anderem über den Vorwurf, er habe seine theoretisch vielversprechende Karriere vergeudet.

"Ich habe rund 200 Partien für Schalke 04 absolviert und über 50 in der Premier League, ich wurde U21-Europameister mit Deutschland und stand 2016 im Olympia-Finale als Captain gegen Brasilien auf dem Platz. Als schlechte Karriere würde ich das jetzt nicht bezeichnen", so die Antwort des in anderthalb Wochen 27 Jahre alten Mittelfeldspielers.

So scheint er nicht der Meinung zu sein, dass ein weiterer Verbleib bei Königsblau oder ein zumindest geordneter Wechsel für seine Karriere gesünder gewesen wäre. Immerhin hatte er sich in der Vizemeister-Saison 2017/18 unter Domenico Tedesco neu empfehlen können.

Seitdem hat er in Interviews und sonstigen Gesprächen aber nie zugegeben, dass die Art und Weise des damaligen Abgangs nicht gerade förderlich war.

Aktuell liegt sein Fokus also auf Luzern. Es ist bereits der fünfte Klub, für den er seit dem Sommer vor vier Jahren auflaufen wird. "Wenn es von beiden Seiten aus funktioniert, kann ich mir vorstellen, länger zu bleiben", zeigte er sich optimistisch.


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