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Ex-Rothose Ivica Olic übernimmt Cheftrainer-Amt bei ZSKA Moskau!

Guido Müller
Mar 23, 2021, 3:53 PM GMT+1
Bis heute bei den HSV-Fans beliebt: Ivica Olic
Bis heute bei den HSV-Fans beliebt: Ivica Olic | Oliver Hardt/Getty Images
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Bei den Fans des Hamburger SV hat Ivica Olic immer noch einen ganz dicken Stein im Brett. Insgesamt vier Jahre, aufgeteilt in zwei Etappen (2007-2009 und 2015-2016) ging der kroatische Angreifer für die Rothosen auf Torejagd. Jetzt hat er seine erste Aufgabe als Cheftrainer vor der Brust.

Denn ein weiterer Ex-Klub des 41-Jährigen hat nun Vollzug gemeldet: per sofort übernimmt das "Kampfschwein" (wie ihn die HSV-Anhänger liebevoll nannten) das Zepter beim russischen Spitzenklub ZSKA Moskau.

Womit sich der Kreis irgendwie wieder schließt. Denn just vom "Zentralen Sportklub der Armee" der russischen Hauptstadt kam Olic im Januar 2007, am vorletzten Tag der Transferperiode, zum HSV.

Ein Wintertransfer, der zündete

Ein Winter-Transfer, der das unschöne Wort von der "Resterampe" zumindest in diesem Fall widerlegen sollte. Denn Olic schlug damals voll ein, kam am Ende der zweieinhalb Jahre auf 29 Liga-Treffer in 78 Spielen.

Kurios: nur wenige Wochen vor seinem Engagement in der Hansestadt stand Olic als Gegner des HSV auf dem Rasen des Volksparkstadions. Und sah den einzigen Sieg (3:2) seiner neuen Mannschaft in der damaligen Gruppenphase der Champions League.

Nach weiteren Stationen bei Bayern München und dem VfL Wolfsburg kehrte Olic - erneut an einem 30. Januar - im Winter 2015 zurück zum HSV, wo er eineinhalb Jahre blieb - ehe er beim TSV 1860 München seine aktive Karriere beendete.

Vize-Weltmeister als Co-Trainer Kroatiens

Als Trainer erwarb sich Olic bisher nur als Co-Trainer von Zlatko Dalic in der kroatischen Nationalmannschaft Meriten. Diese aber sind um so gewaltiger: schließlich wurde das Team im Sommer 2018 Vize-Weltmeister.

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Der Chef und sein Assistent: Zlatko Dalic (re.) im Dialog mit Ivica Olic während der WM 2018 in Russland | GABRIEL BOUYS/Getty Images

Das Turnier fand damals bekanntlich in Russland statt. Und nach Russland zieht es den ehemaligen Angreifer nun wieder zurück.

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